Na klar - und was gerade (politisch) stattfindet ist eine Revolution ? !!
Selten solchen Quatsch im Blätterwald und Internet gelesen.
Sascha Lobo über den Wutbürger
Spiegel - Wutbürger
Die Establishment-Linke scheint, wie schon im damaligen Spanien, auf alles d'raufhauen zu wollen, was deren Monopol auf eine "Revolution" gefährden könnte. Nur dass sie heute bereits marginalisiert ist. Auch das verwenden antiquierter marxistischer Begriffe, gibt kaum mehr her als einen pseudo - intellektuellen Anstrich.
Im Moment ist ein deutlicher Paradigmenwechsel am Horizont und eine Erscheinungsform davon ist der "Wutbürger".
Es sind vielmehr jene, die diesem Typus den "Konterrevolutionär" ankleben wollen, die es nicht verkraften, dass sich die Dinge ändern und sie nicht mehr die "Speerspitzen" der Veränderung sind, weil diese sich nicht mehr verideologisieren lässt ... Wir brauchen keine Vordenker, vor allem dann nicht, wenn sie Hinten- Nachdenker sind.
Die Dummheit, sich aus Gewohnheit in die immer gleiche Richtung "Fortschritten" zu wollen, als "Revolutionär" anzusehen, vergisst, dass eine gleichförmige Bewegung relativ zu den Bewegten keine mehr ist.
Es ist ebenso dumm und gefährlich, wie die Menge, die beim Rockkomzert zur Bühne drängt, wobei die hinten immer noch nach schieben, wobei die vorne schon bemerken, dass Menschen schon tot getrampelt werden. Aber die Hinteren schreien weiter "Fotschritt!! , Fortschritt !!!" und beschimpfen diejenigen, die versuchen auf die Menschen nicht d'raufzusteigen, als "Konterrevolutionäre".
Ich meine, nicht die Selbst - Denker oder Selbst - Sucher sind Verantwortungslos, sondern, die Nach - beter. SIE sind die Systemerhalter, nicht jene, die andere Ausdrucksformen suchen.
Es wurden ja auch Anarchisten aller Ausprägungen von der "so - genannten" - "einzig wahren" "Linken" (wer immer das ist) schon immer als "Bourgeois" (und das war nicht nett gemeint) bezeichnet. Selbst - Denken war den Totalitaristen schon immer verhasst, egal ob "Rechts" oder "Links".
Soweit das für mich erkennbar ist, sind die Menschen, denen man so Schildchen aufklebt, wie "Wutbürger", wenn überhaupt, dann eher anarchistischen Werthaltungen zuzurechnen ...
Wir werden sehen wo die Dinge hinführen, aber wahrscheinlich nicht dorthin, wo uns "Experten" glauben machen.

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