Ich persönlich hoffe nur, dass bald kein fundamentaler Religionsunterricht mehr in Österreich stattfinden wird (ob es diesen auch im römisch-katholischen, bzw. evangelischen Religionsunterricht gibt, kann ich nicht bewerten,
schreibt Dominik Leitner in seinem Blog: Polilog
zum Thema:
Zwischen Integration und Parallelgesellschaft
Ich meine, dass jeder Religionsunterricht per se "fundamentalistisch" in diesem Sinne ist. Ich meine auch das er in der Schule nichts verloren hat. Zumindest nicht als konfessionsbezogener Unterricht. Es spricht ja nichts dagegen, im Rahmen des Ethikunterrichtes die diversen Religionen vorzustellen oder einen Vertreter der jeweiligen Konfession einzuladen.
Sollte jemand Unterricht in Katholizismus oder Islamismus wollen, möge er in einen, von diesen Glaubensgemeinschaften finanzierten, Kursus gehen, so wie andere zum Taiqui zur Meditation oder zm Töpfern.

LustaufLeben












Ich hatte das Glück, dass mein Religionsunterricht (römisch-katholisch) in den letzten vier Jahren meiner Schulzeit viel mehr ein Ethikunterricht war. Der Religionslehrer war kirchenkritisch, ließ uns so einiges hinterfragen und brachte uns die verschiedenen Religionen näher.
Das Problem ist, dass die Religion und die Politik immer noch zu stark verbunden ist, hier in Österreich. So empfinde ich es zumindest.
Das es da und dort tolerante Vertreter der jeweiligen Konfessionen gibt ist wahr, ändert aber nichts daran, das da nicht ein "Gegenstand" unterrichtet wird, sondern ein Glaube "vermittelt" werden soll. Und da gibt es plumpere oder feinere Methoden. Religion ist eine möglicherweise wichtige, feine Sache, - aber in der öffentlichen Schule fehl am Platz.