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Donnerstag, 28. Januar 2010
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Freitag, 15. Januar 2010
Rundreise durch Frankreich - Station 3 - Chambord
Nun sind wir beim ersten Loireschloss angekommen und es ist auch gleich das größte


Franz der I hat es 1519 zu bauen begonnen. Es ist ein riesiges Jagdschloss und hatte den Zweck die Macht und den Reichtum Frankreichs zu demonstrieren.


Gewohnt hat dort kaum je jemand. Alleine das Dach bot bei diversen Festen ganzen Scharen von Adeligen als Spielfläche. Es konnte aber soweit beeindrucken, dass es den Rivalen um die Macht in Europa, Kaiser Karl den V, 1539 zu der Aussage veranlasste: das Schloss sei der Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag

. Historisch bedeutsam wurde es noch 1552 durch den Vertrag von Chambord welcher mit Hilfe einiger deutscher Fürsten, eine Schwäche Karls des V ausnutzend Frankreich Metz, Toul, Verdun und Cambrai einbrachte.
Die Mitte des Schlosses wird dominiert von dem bis oben hin offenen Treppenhaus, mit seiner riesigen bis zum Dach durchlaufenden doppelläufigen Treppe bei der sich hinaufsteigende und herabsteigende Benutzer aus dem Wege gehen können.


Alles in allem war der Besuch von Chambord äußerst beeindruckend, in seiner Gigantomanie und der teilweise entmenschten Atmosphäre (obwohl unser Besuch wahrlich von einigen Menschen begleitet wurde
) war das Schloss eine eher bizarre Erfahrung mutet es doch so an, als wäre es schon zu Franzen's Jagdzeiten eher ein Kunstmuseum gewesen.
Wir waren also gespannt, was uns Blois zu bieten hat.
Franz der I hat es 1519 zu bauen begonnen. Es ist ein riesiges Jagdschloss und hatte den Zweck die Macht und den Reichtum Frankreichs zu demonstrieren.
Gewohnt hat dort kaum je jemand. Alleine das Dach bot bei diversen Festen ganzen Scharen von Adeligen als Spielfläche. Es konnte aber soweit beeindrucken, dass es den Rivalen um die Macht in Europa, Kaiser Karl den V, 1539 zu der Aussage veranlasste: das Schloss sei der Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag
. Historisch bedeutsam wurde es noch 1552 durch den Vertrag von Chambord welcher mit Hilfe einiger deutscher Fürsten, eine Schwäche Karls des V ausnutzend Frankreich Metz, Toul, Verdun und Cambrai einbrachte.
Die Mitte des Schlosses wird dominiert von dem bis oben hin offenen Treppenhaus, mit seiner riesigen bis zum Dach durchlaufenden doppelläufigen Treppe bei der sich hinaufsteigende und herabsteigende Benutzer aus dem Wege gehen können.
Alles in allem war der Besuch von Chambord äußerst beeindruckend, in seiner Gigantomanie und der teilweise entmenschten Atmosphäre (obwohl unser Besuch wahrlich von einigen Menschen begleitet wurde
Wir waren also gespannt, was uns Blois zu bieten hat.
Geschrieben von Michael Elstner
in Reisen
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Tags für diesen Artikel: chambord, francoise i, frankreich, franz i, geschichte, loire, loiretal, reise, renaissance, val-de-loire
Freitag, 4. Dezember 2009
Ohnmächtige Wut
Jetzt hebt sie wieder an, die große Heuchelei der Saubermänner(innen). In der großen aufgeplusterten Empörung über ein paar taumelnde Gestalten, die auf eine Blechtüre einhauen, geht völlig unter, welch größeres Unrecht mit weitaus weitreichenderen Folgen für die Sportwelt in stetiger Regelmäßigkeit stattfindet. (So geschehen im Euroleague - Spiel Austria Wien gegen Altletic Bilbao am 3.12.2009)
http://www.kurier.at/sport/fussball/1960302.php
http://www.kurier.at/interaktiv/kommentare/1960212.php
Man könnte sich die Frage stellen, warum sich Menschen, in größerer Zahl dazu genötigt sehen eine Art Selbstjustiz zu üben.
Meiner Meinung nach geht dies damit Hand in Hand, dass nicht ersichtlich wird, ob es für die Verletzung der Fan-Seele oder des betrogenen Fußballklubs (ökonomisch und sportlich) eine Reaktion der Ver-antwortlichen gibt. Eine Antwort, die zeigt, dass geschehenes Unrecht nicht stillschweigend, mit dem zufriedenen Lächeln der "Großen" im Niemandsland versinkt.
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/blatters_entschuldigung_1.4098939.html
Diese Arroganz, die auf der einen Seite ständig sich gegen den Videobeweis stemmt, aber keine Alternativen aufzeigt. (Weil dadurch das Schlupfloch, auch ohne Wettskandale, "die Richtigen" nach oben zu pfeifen zugestopft wäre ? - bewusst oder unbewusst ?), die sich empört wenn Leibchen vom Körper gerissen werden, in einer Zeit in der die Badehose schon längst bekannt ist; die auf der anderen Seite nach schreienden Ungerechtigkeiten, wie die durch die Pfeifenmännern bei z. b. fast allen Euroleague spielen der Austria oder Frankreich-Irland etc. kühl lächelnd zur Tagesordnung übergehen. Schwamm drüber, übermorgen ist die Aufregung vergessen.
Diese Art damit umzugehen, die "Moral" als Keule immer nur den Einen gegenüber aus dem Sack zu holen, schafft diese Ohnmachtsgefühle, die sich da und dort in bestimmten Situationen an der Oberfläche zeigen. Wo sind die offiziellen, von Medien transportierten Bewertungen von Schiedsrichterleistungen, mit einsehbaren, öffentlich bekannten Konsequenzen? Wo sind die öffentlichen Erklärungen und Entschuldigungen an die Adressen der Betrogenen? Wo sind die sichtbaren, öffentlich geführten Diskussionen, und Konsequenzen, die das ehrliche Bemühen um Regel - Gerechte Spielverläufe zeigen?
Zuerst sollten die Verantwortlichen ihre Ver-antwortung wahrnehmen, bevor sie sich künstlich über ein paar Platzstürmer empören. Um das zu klären gibt es sowieso die Polizei und die Gesetzgebung. Was den (Un-)Verantwortlichen sowieso nicht so behagt, da diese ja immer schon den Sport gerne im gesetzesfreien Raum gehabt hätten um ungehemmt schalten und walten zu können. Wo also liegt der Unterschied zwischen dem Selbstjustiz - Bedürfnis des Fußballadels und dem der West und Ost- Kurven ?
http://www.kurier.at/sport/fussball/1960302.php
http://www.kurier.at/interaktiv/kommentare/1960212.php
Man könnte sich die Frage stellen, warum sich Menschen, in größerer Zahl dazu genötigt sehen eine Art Selbstjustiz zu üben.
Meiner Meinung nach geht dies damit Hand in Hand, dass nicht ersichtlich wird, ob es für die Verletzung der Fan-Seele oder des betrogenen Fußballklubs (ökonomisch und sportlich) eine Reaktion der Ver-antwortlichen gibt. Eine Antwort, die zeigt, dass geschehenes Unrecht nicht stillschweigend, mit dem zufriedenen Lächeln der "Großen" im Niemandsland versinkt.
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/blatters_entschuldigung_1.4098939.html
Diese Arroganz, die auf der einen Seite ständig sich gegen den Videobeweis stemmt, aber keine Alternativen aufzeigt. (Weil dadurch das Schlupfloch, auch ohne Wettskandale, "die Richtigen" nach oben zu pfeifen zugestopft wäre ? - bewusst oder unbewusst ?), die sich empört wenn Leibchen vom Körper gerissen werden, in einer Zeit in der die Badehose schon längst bekannt ist; die auf der anderen Seite nach schreienden Ungerechtigkeiten, wie die durch die Pfeifenmännern bei z. b. fast allen Euroleague spielen der Austria oder Frankreich-Irland etc. kühl lächelnd zur Tagesordnung übergehen. Schwamm drüber, übermorgen ist die Aufregung vergessen.
Diese Art damit umzugehen, die "Moral" als Keule immer nur den Einen gegenüber aus dem Sack zu holen, schafft diese Ohnmachtsgefühle, die sich da und dort in bestimmten Situationen an der Oberfläche zeigen. Wo sind die offiziellen, von Medien transportierten Bewertungen von Schiedsrichterleistungen, mit einsehbaren, öffentlich bekannten Konsequenzen? Wo sind die öffentlichen Erklärungen und Entschuldigungen an die Adressen der Betrogenen? Wo sind die sichtbaren, öffentlich geführten Diskussionen, und Konsequenzen, die das ehrliche Bemühen um Regel - Gerechte Spielverläufe zeigen?
Zuerst sollten die Verantwortlichen ihre Ver-antwortung wahrnehmen, bevor sie sich künstlich über ein paar Platzstürmer empören. Um das zu klären gibt es sowieso die Polizei und die Gesetzgebung. Was den (Un-)Verantwortlichen sowieso nicht so behagt, da diese ja immer schon den Sport gerne im gesetzesfreien Raum gehabt hätten um ungehemmt schalten und walten zu können. Wo also liegt der Unterschied zwischen dem Selbstjustiz - Bedürfnis des Fußballadels und dem der West und Ost- Kurven ?
Geschrieben von Michael Elstner
in Sonstiges
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11:27
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Tags für diesen Artikel: psychologie, sport
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Noch etwas Geduld
Ich habe im Moment so viel um die Ohren, dass der Lebenswellenreiter etwas zu kurz kommt.
Aber, .... geschätzter Leser ...., die Dürre hat bald ein Ende und dann gibt es wieder Beiträge und Lesestoff ...
Liebe Grüße
Michael
Aber, .... geschätzter Leser ...., die Dürre hat bald ein Ende und dann gibt es wieder Beiträge und Lesestoff ...
Liebe Grüße
Michael
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Der Schwachsinn stirbt nicht aus.
Eigentlich sollte man solchen Wortspenden, die eher Darmwinden als kultivierter Sprachfähigkeit ähneln keine Öffentlichkeit verleihen, damit sie auch noch "hits" in den Suchmaschinen bekommen.
Aber da diese Dinge auch noch von Zeitungen transportiert werden, werde ich sie hier trotzdem kommentieren, allerdings soweit es geht Suchmaschinenunfreundlich.
Ich lese doch tatsächlich im Kurier (Österreichische Tageszeitung) den Satz eines Gerichtspsychiaters:
...und weiter darf sich der Kerl in einem großen Medium auskotzen:
"Ich selbst glaube, wir kommen als Böse zur Welt und werden kultiviert. Man sagt das nicht gern, aber ein Kind hat viele bösartige Anteile. Kinder sind oft brutal, sie lernen dann, angepasst zu sein."
Ja ist denn das zu fassen. ??!!
Abgesehen davon, dass diese "Weisheiten" ja schon lange von Psychologie und Gehirnforschung als absurd widerlegt wurden. (Siehe z.b Gerald Hüther u.a. "Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn") wird solcher Unsinn auch noch medial transportiert.
Wenn ich das Interview so lese, meine ich zu erkennen, dass die Gedankengänge dieses Herrn recht simpel, ja fallweise naiv anmuten, er es aber im Grunde nicht "böse" meint. Sein Schluss, dem "Bösen" die Liebe entgegen zu setzen ist ja auch durchaus zu unterschreiben. Das solches aber von einer Zeitung mit dieser Headline und mit dem Tenor "Das ganz normale Böse" transportiert wird ist schon gruselig.
Es gibt, und das überrascht mich ja nicht wirklich, offenbar immer noch Kräfte, die der schwarzen Pädagogik zum Durchbruch verhelfen wollen.
Da sei Alice Miller vor.
In diesem Sinne grüße ich alle GUTEN Kinder, denn andere gibt es "von Natur aus" sowieso nicht.
(Und damit ist nicht das GUTE im Sinne von BRAV gemeint.)
ME
Aber da diese Dinge auch noch von Zeitungen transportiert werden, werde ich sie hier trotzdem kommentieren, allerdings soweit es geht Suchmaschinenunfreundlich.
Ich lese doch tatsächlich im Kurier (Österreichische Tageszeitung) den Satz eines Gerichtspsychiaters:
Wir kommen böse auf die Welt
...und weiter darf sich der Kerl in einem großen Medium auskotzen:
"Ich selbst glaube, wir kommen als Böse zur Welt und werden kultiviert. Man sagt das nicht gern, aber ein Kind hat viele bösartige Anteile. Kinder sind oft brutal, sie lernen dann, angepasst zu sein."
Ja ist denn das zu fassen. ??!!
Abgesehen davon, dass diese "Weisheiten" ja schon lange von Psychologie und Gehirnforschung als absurd widerlegt wurden. (Siehe z.b Gerald Hüther u.a. "Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn") wird solcher Unsinn auch noch medial transportiert.
Wenn ich das Interview so lese, meine ich zu erkennen, dass die Gedankengänge dieses Herrn recht simpel, ja fallweise naiv anmuten, er es aber im Grunde nicht "böse" meint. Sein Schluss, dem "Bösen" die Liebe entgegen zu setzen ist ja auch durchaus zu unterschreiben. Das solches aber von einer Zeitung mit dieser Headline und mit dem Tenor "Das ganz normale Böse" transportiert wird ist schon gruselig.
Es gibt, und das überrascht mich ja nicht wirklich, offenbar immer noch Kräfte, die der schwarzen Pädagogik zum Durchbruch verhelfen wollen.
Da sei Alice Miller vor.
In diesem Sinne grüße ich alle GUTEN Kinder, denn andere gibt es "von Natur aus" sowieso nicht.
(Und damit ist nicht das GUTE im Sinne von BRAV gemeint.)
ME
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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Tags für diesen Artikel: böse, emotionale pest, gut, kindheit, lernprozesse, philosophie, psychologie, psychotherapie, schwarze pädagogik, tiefenpsychologisch
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Rundreise durch Frankreich - Station 2 - Orleans
Nun sind wir im Loiretal angelangt und können uns jenen Spuren der Europäischen Geschichte widmen, die als Mitspieler so klingende/illustre Namen wie Merowinger, Karolinger, Capetinger, Valois, Bourbonen, Guise, Burgund, Anjou, Aquitanien, Sachsen, Castillien, Aragonien, Navarra, Medici, Stuart, Savoien, Österreich und noch viele mehr tragen.
Der berühmteste Name, der mit dieser Stadt verbunden ist, ist aber der der Jungfrau von Orleans, Jean d'arc oder Joan of Arc, obwohl die Stadt ihren Namen eigentlich dem römischen Kaiser Aurelian verdankt, der die Stadt eigentlich gründete. Davor war sie natürlich eine Keltensiedlung des Stammes der Karnuten, genannt Cenabum.
Orleans war im 100jährigen Krieg die letzte Bastion der Franzosen gegen die Engländer und wurde am 8.5.1429 unter der Führung von Jean d'arc von der Belagerung durch die Engländer befreit.
Wir begaben uns also in diese geschichtsträchtige Stadt und unser Ausgangspunkt war die

Rund um 1278 an der Stelle einer Kirche aus dem 10. Jhdt. gebaut, hat sie eine bewegte Geschichte die häufige Zerstörungen mit sich brachte, auch weil sie im hundertjährigen Krieg ein Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich war. Jeanne d’Arc wurden einige Fenster der Kathedrale gewidmet.

Es wird nicht nur jeden 7. und 8. Mai ein Fest zur Erinnerung an die Befreiung durch die Jungfrau gefeiert, sondern zahlreiche Schauplätze lassen Jean d'Arc nicht in Vergessenheit geraten. So auch das

Es wurde nach den Bombardements 1940 detailgetreu wiederaufgebaut
Hier hat Jeanne d´Arc 1429 gelebt. Ich persönlich fand allerdings einen Besuch des darinnen befindlichen Museums für entbehrlich.
Sehr angenehm und schön ist die


Mir persönlich hat aber am besten das

gefallen, obwohl das Wort Hotel für uns missverständlich ist, da dieses Gebäude keine kommerzielle Massenherberge darstellt, sondern das jetzige Rathaus, ein Renaissance-Bau, der Mitte des 16. Jh. erbaut und im 19. Jh. erweitert wurde.
An der Vorderseite befindet sich eine Freitreppe mit einer Statue der betenden Jeanne d'Arc davor, welche von Marie d'Orleans, der Tochter des Königs Louis-Philippe gestaltet wurde.

An der hinteren Seite, Im Garten des einstigen Bischofssitzes ist es richtig idyllisch, dort finden sich auch
Reste der alten gallo-römischen Festungsmauer

und die Fasade der spätgotischen Kapelle St-Jaques (15. Jhdt.).

Das Hotel Groslot hat oftmals Frankreichs Könige beherbergt, so verstarb hier auch 1560 Francois II, als er hier mit seiner Kindbraut Maria Stuart am Generalstab teilnehmen wollte. Er hinterließ, ohne Thronfolger das Land im Bürgerkrieg zwischen den Guisen und den Bourbonen.
Siehe dazu auch: Mittelalter Genealogie - Franz der II
Wir zogen allerdings weiter nach Cour-Cheverny um dort Quartier zu nehmen für unser erstes Loireschloß Chambord
Der berühmteste Name, der mit dieser Stadt verbunden ist, ist aber der der Jungfrau von Orleans, Jean d'arc oder Joan of Arc, obwohl die Stadt ihren Namen eigentlich dem römischen Kaiser Aurelian verdankt, der die Stadt eigentlich gründete. Davor war sie natürlich eine Keltensiedlung des Stammes der Karnuten, genannt Cenabum.
Orleans war im 100jährigen Krieg die letzte Bastion der Franzosen gegen die Engländer und wurde am 8.5.1429 unter der Führung von Jean d'arc von der Belagerung durch die Engländer befreit.
Wir begaben uns also in diese geschichtsträchtige Stadt und unser Ausgangspunkt war die
Cathédrale Ste-Croix (Heiligkreuzkathedrale)
Rund um 1278 an der Stelle einer Kirche aus dem 10. Jhdt. gebaut, hat sie eine bewegte Geschichte die häufige Zerstörungen mit sich brachte, auch weil sie im hundertjährigen Krieg ein Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich war. Jeanne d’Arc wurden einige Fenster der Kathedrale gewidmet.
Es wird nicht nur jeden 7. und 8. Mai ein Fest zur Erinnerung an die Befreiung durch die Jungfrau gefeiert, sondern zahlreiche Schauplätze lassen Jean d'Arc nicht in Vergessenheit geraten. So auch das
Maison de Jeanne d'Arc
Es wurde nach den Bombardements 1940 detailgetreu wiederaufgebaut
Hier hat Jeanne d´Arc 1429 gelebt. Ich persönlich fand allerdings einen Besuch des darinnen befindlichen Museums für entbehrlich.
Sehr angenehm und schön ist die
Place du Martroi
der Platz im Mittelpunkt der Altstadt mit einem Reiterstandbild von Jeanne d’Arc (1855).Mir persönlich hat aber am besten das
Hotel Groslot
gefallen, obwohl das Wort Hotel für uns missverständlich ist, da dieses Gebäude keine kommerzielle Massenherberge darstellt, sondern das jetzige Rathaus, ein Renaissance-Bau, der Mitte des 16. Jh. erbaut und im 19. Jh. erweitert wurde.
An der Vorderseite befindet sich eine Freitreppe mit einer Statue der betenden Jeanne d'Arc davor, welche von Marie d'Orleans, der Tochter des Königs Louis-Philippe gestaltet wurde.
An der hinteren Seite, Im Garten des einstigen Bischofssitzes ist es richtig idyllisch, dort finden sich auch
Reste der alten gallo-römischen Festungsmauer
und die Fasade der spätgotischen Kapelle St-Jaques (15. Jhdt.).
Das Hotel Groslot hat oftmals Frankreichs Könige beherbergt, so verstarb hier auch 1560 Francois II, als er hier mit seiner Kindbraut Maria Stuart am Generalstab teilnehmen wollte. Er hinterließ, ohne Thronfolger das Land im Bürgerkrieg zwischen den Guisen und den Bourbonen.
Siehe dazu auch: Mittelalter Genealogie - Franz der II
Wir zogen allerdings weiter nach Cour-Cheverny um dort Quartier zu nehmen für unser erstes Loireschloß Chambord
Geschrieben von Michael Elstner
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Tags für diesen Artikel: 100jähriger krieg, anjou, art of living, aurelian, austrasien, bourbon, burgund, capetinger, cathédrale ste-sroix, cenabum, conde, erlebnisse, europäische geschichte, francois ii, frankreich, fränkisches ostreich, gallien, gallo-römisch, geschichte, gotik, guise, heiligkreuzkathedrale, hotel groslot, hundertjähriger krieg, jean d'arc, jungfrau von orleans, karnuten, karolinger, kelten, loire, loiretal, maison de jean d'arc, marie d'orleans, medici, merowinger, orleans, ostfrankenreich, place du martroi, reise, renaissance, st jaques, sutart, val-de-loire, valois
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Rundreise durch Frankreich - Station 1 - Metz
Ich komme erst jetzt dazu meinen Reisebericht fortzusetzen, aber was soll's. Besser spät als nie.
(Mauscursor über die Bilder vergrößert diese !)
Nach Regensburg stand Metz auf dem Programm, nachdem wir in Conde-Northen übernachtet hatten.
Unser Weg führt uns also über das Gebiet der Mosel (Moselle) in Lothringen.
Hier, an dem in der vorchristlichen Zeit wichtigen Knotenpunkt der Wege nach Reims, Trier, Lyon, Mainz und Straßburg entwickelte sich Metz zu einer der größten gallischen Städte, sogar größer als Lutetia, das damalige Paris.
Die erste Besiedelung ca 3000 v. Chr. wurde von den Kelten Divodurum (Götterburg) genannt und bekam erst von den Römern den Namen des dortigen keltische Stammes Mediomatricum (mittelalterlich:Mettis - Metz)
Metz war dann Hauptstadt des fränkischen Ostreiches (Austrasien). Das war eine Blütezeit als Stammsitz der Karolinger.
Nach dem Tod Ludwigs des Frommen kam Metz zu Lothringen (843), dann zum Ostfrankenreich (870).
Da Metz aber nur eine unserer Zwischenstationen zum Loiretal war, hatten wir leider nicht all zu viel Zeit diese Stadt zu besichtigen.
Aber natürlich war die

Diese gotische Kathedrale und wurde 1220-1520 errichtet und ist eine der schönsten und größten gotischen Kirchen Frankreichs.
Einige spätere Fenster wurden von Marc Chagall entworfen.

Was mich aber auch sehr beeindruckt hat, ist der spacig gestaltete Platz vor der Kathedrale, mit einer Spirale die sich über mehrere Häuser windet und eine perfekte optische Täuschung bietet.

In Erinnerung geblieben ist uns auch die

Sie war Teil einer Templerburg, diese wurde im 12. Jahrhundert vom Templerorden (ca. 1180–1200) errichtet. Die gotische Kapelle ist heute noch erhalten.
Nett und erholsam war ein abschließender Spaziergang durch die ehemalige Festungsanlage und deren Grünanlage, die "Esplanade" mit ihren überaschenden und erfindungsreichen "Tropenhüttchen", kleine bunte Häuschen, in denen für tropische Pflanzen ein Miniklima geschaffen wurde.

Unser weiterer Weg führt uns dann schon nach Orleans.
(Mauscursor über die Bilder vergrößert diese !)
Nach Regensburg stand Metz auf dem Programm, nachdem wir in Conde-Northen übernachtet hatten.
Unser Weg führt uns also über das Gebiet der Mosel (Moselle) in Lothringen.
Hier, an dem in der vorchristlichen Zeit wichtigen Knotenpunkt der Wege nach Reims, Trier, Lyon, Mainz und Straßburg entwickelte sich Metz zu einer der größten gallischen Städte, sogar größer als Lutetia, das damalige Paris.
Die erste Besiedelung ca 3000 v. Chr. wurde von den Kelten Divodurum (Götterburg) genannt und bekam erst von den Römern den Namen des dortigen keltische Stammes Mediomatricum (mittelalterlich:Mettis - Metz)
Metz war dann Hauptstadt des fränkischen Ostreiches (Austrasien). Das war eine Blütezeit als Stammsitz der Karolinger.
Nach dem Tod Ludwigs des Frommen kam Metz zu Lothringen (843), dann zum Ostfrankenreich (870).
Da Metz aber nur eine unserer Zwischenstationen zum Loiretal war, hatten wir leider nicht all zu viel Zeit diese Stadt zu besichtigen.
Aber natürlich war die
Kathedrale von Metz
..dabei. also die Kathedrale Saint-Étienne (deutsch: Stephansdom)Diese gotische Kathedrale und wurde 1220-1520 errichtet und ist eine der schönsten und größten gotischen Kirchen Frankreichs.
Einige spätere Fenster wurden von Marc Chagall entworfen.
Was mich aber auch sehr beeindruckt hat, ist der spacig gestaltete Platz vor der Kathedrale, mit einer Spirale die sich über mehrere Häuser windet und eine perfekte optische Täuschung bietet.
In Erinnerung geblieben ist uns auch die
Templerkapelle
Sie war Teil einer Templerburg, diese wurde im 12. Jahrhundert vom Templerorden (ca. 1180–1200) errichtet. Die gotische Kapelle ist heute noch erhalten.
Nett und erholsam war ein abschließender Spaziergang durch die ehemalige Festungsanlage und deren Grünanlage, die "Esplanade" mit ihren überaschenden und erfindungsreichen "Tropenhüttchen", kleine bunte Häuschen, in denen für tropische Pflanzen ein Miniklima geschaffen wurde.
Unser weiterer Weg führt uns dann schon nach Orleans.
Geschrieben von Michael Elstner
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Hi
Nach jeder Menge Zoff und Probs sind meine Seiten nun auf einem neuen Host und es sieht so aus als ob diesmal alles klappen würde.
Daher wird's hier wieder traffic geben.
Bis denne ....
Nach jeder Menge Zoff und Probs sind meine Seiten nun auf einem neuen Host und es sieht so aus als ob diesmal alles klappen würde.
Daher wird's hier wieder traffic geben.
Bis denne ....
Geschrieben von Michael Elstner
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Samstag, 29. August 2009
Rundreise durch Frankreich - Anreise über Regensburg
Hi Leutz
Nach ca. 6500 gefahrenen Kilometern bin ich wieder im Lande und habe eine interessante und schöne Urlaubsreise hinter mir.
Da liegt es nahe, euch daran teilhaben zu lassen und ich will mal mit ein paar Bildeindrücken meiner Anreise via Regensburg beginnen. Die Regensburger Altstadt gehört ja seit dem 13. Juli 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe
Zuerst hat es uns zur steinernen Brücke und der historischen Regensburger Wurstküche verschlagen.
Die Steinerne Brücke, im 12. Jhdt. erbaut, war damals ein "Bauwunder" und auch der Buckel, den ihr angeblich der Teufel verpasst hat, ist deutlich sichtbar
Aus dem mittelalterlichen "Baubüro" wurde unmittelbar nach dem Bau eine Wurstbraterei, der weltweit älteste Betrieb dieser Art, der auch heute noch die Leute mit hervorragenden Produkten versorgt, sozusagen der erste Fast - Food Betrieb der Welt:
Nach derart vortrefflicher Stärkung sind wir dann in das Stadtinnere vorgedrungen und durften das alte Rathaus bewundern, ein wirklich reizender Bau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts mit diversen Ausbauten in späteren Epochen, wie dem schönen spätgotischen Erker:
Gleich in der Nähe ist auch ein Denkmal von Dun Juan de Austria zu finden, dessen Geburtsstadt Regensburg war:
Jetzt wurde es Zeit uns auf einen Caffee in dieser schönen, aber auch zu diesem Zeitpunkt heissen Altstadt niederzulassen und die Szenerie zu genießen, was wir auch weidlich taten, als Zeuge, WIE schön dieses "Städtchen" ist, stelle ich dieses Foto:
Danach durfte natürlich auch ein Besuch des Domes nicht fehlen, und der erhebt sich auch eindrucksvoll und majestätisch aus dem Dickicht der alten Häuser:
Die Regensburger Geschichte reicht aber noch deutlich weiter zurück, hat die Stadt ihren Namen doch vom römischen Legionslager "Castra Regina" = Lager am Regen, womit nicht die flüchtende Wolkennässe, sondern der gleichnamige Fluss gemeint ist. Aber auch davor war dort eine keltische Siedlung namens Radasbona. Und es ist auch anzunehmen das auch davor, in der Steinzeit diese Gegend besiedlet war.
Auf jeden Fall haben dort die Römer ca 79 n. Chr. ein Kohortenkastell errichtet und ca 170 n. Christus hat Kaiser Marc Aurel dann das "Castra Regina" errichten lassen. Das damalige Haupttor, die Porta Praetoria ist heute noch zu sehen:
Das war ja schon ein interessanter und geschichtsträchtiger Einstieg in unsere Kulturrundfahrt, die uns durch das Loiretal, entlang der Atlantikküste, durch Aquitanien, Midi-Pyrenee, das Languedoc die Provence und die Cote d'Azur führen soll.
Das folgt aber erst in den nächsten Teilen, ....
Geschrieben von Michael Elstner
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Donnerstag, 30. Juli 2009
Galsworthy - Jenseits
Freytag - Soll und Haben
Fontane - Unwiederbringlich
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