Basic 4
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19.-21.Oktober 2012
Dienstag, 7. August 2012
Aktueller Basic - Workshop
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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01:03
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Mittwoch, 11. April 2012
Aktueller Paarworkshop
Anda Dan Saya
AndaDanSaya
Paarworkshop mit Bettina und Michael
24.5.-26.5.2013
In Reichenau/Rax
Leitung: Bettina und Michael Elstner
AndaDanSaya
Paarworkshop mit Bettina und Michael
24.5.-26.5.2013
In Reichenau/Rax
Leitung: Bettina und Michael Elstner
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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01:04
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Aktueller Basic - Workshop
Basic 3
Basic 3
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Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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01:01
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Donnerstag, 24. Februar 2011
Neuer Workshoptermin für Basic - Workshop
Neuer Workshoptermin für Basic - Workshop:
Basic 1
Basic 1
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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23:40
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Montag, 21. Juni 2010
Neuer Artikel zu Martin Buber in Lust auf Leben
Wie der Titel schon sagt, ist ein neuer Artikel auf der Homepage von "Lust auf Leben" erschienen, der in die Kategorie "erweiterte Themen" fällt.
Er beschäftigt sich mit dem Religionsphilosophen Martin Buber und seinen Gedanken zum "dialogischen Prinzip".
Er beschäftigt sich mit dem Religionsphilosophen Martin Buber und seinen Gedanken zum "dialogischen Prinzip".
Hier gehts zum vollständigen Artikel:
Martin Buber und sein dialogisches Prinzip
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie, Weltbilder
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01:49
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Tags für diesen Artikel: böse, chassidismus, dialogik, dialogisches prinzip, ferdinand ebner, feuerbach, franz rosenzweig, frieden, gestalt, gestaltpädagogik, gestalttherapie, gut, ich und du, jakob böhme, judentum, kierkegaard, martin buber, moral, paula winkler, philosophie, politik, psychologie, psychotherapie, pädagogik, religion, theodor herzl, zwiesprache, zwischenmenschlich
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Der Schwachsinn stirbt nicht aus.
Eigentlich sollte man solchen Wortspenden, die eher Darmwinden als kultivierter Sprachfähigkeit ähneln keine Öffentlichkeit verleihen, damit sie auch noch "hits" in den Suchmaschinen bekommen.
Aber da diese Dinge auch noch von Zeitungen transportiert werden, werde ich sie hier trotzdem kommentieren, allerdings soweit es geht Suchmaschinenunfreundlich.
Ich lese doch tatsächlich im Kurier (Österreichische Tageszeitung) den Satz eines Gerichtspsychiaters:
...und weiter darf sich der Kerl in einem großen Medium auskotzen:
"Ich selbst glaube, wir kommen als Böse zur Welt und werden kultiviert. Man sagt das nicht gern, aber ein Kind hat viele bösartige Anteile. Kinder sind oft brutal, sie lernen dann, angepasst zu sein."
Ja ist denn das zu fassen. ??!!
Abgesehen davon, dass diese "Weisheiten" ja schon lange von Psychologie und Gehirnforschung als absurd widerlegt wurden. (Siehe z.b Gerald Hüther u.a. "Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn") wird solcher Unsinn auch noch medial transportiert.
Wenn ich das Interview so lese, meine ich zu erkennen, dass die Gedankengänge dieses Herrn recht simpel, ja fallweise naiv anmuten, er es aber im Grunde nicht "böse" meint. Sein Schluss, dem "Bösen" die Liebe entgegen zu setzen ist ja auch durchaus zu unterschreiben. Das solches aber von einer Zeitung mit dieser Headline und mit dem Tenor "Das ganz normale Böse" transportiert wird ist schon gruselig.
Es gibt, und das überrascht mich ja nicht wirklich, offenbar immer noch Kräfte, die der schwarzen Pädagogik zum Durchbruch verhelfen wollen.
Da sei Alice Miller vor.
In diesem Sinne grüße ich alle GUTEN Kinder, denn andere gibt es "von Natur aus" sowieso nicht.
(Und damit ist nicht das GUTE im Sinne von BRAV gemeint.)
ME
Aber da diese Dinge auch noch von Zeitungen transportiert werden, werde ich sie hier trotzdem kommentieren, allerdings soweit es geht Suchmaschinenunfreundlich.
Ich lese doch tatsächlich im Kurier (Österreichische Tageszeitung) den Satz eines Gerichtspsychiaters:
Wir kommen böse auf die Welt
...und weiter darf sich der Kerl in einem großen Medium auskotzen:
"Ich selbst glaube, wir kommen als Böse zur Welt und werden kultiviert. Man sagt das nicht gern, aber ein Kind hat viele bösartige Anteile. Kinder sind oft brutal, sie lernen dann, angepasst zu sein."
Ja ist denn das zu fassen. ??!!
Abgesehen davon, dass diese "Weisheiten" ja schon lange von Psychologie und Gehirnforschung als absurd widerlegt wurden. (Siehe z.b Gerald Hüther u.a. "Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn") wird solcher Unsinn auch noch medial transportiert.
Wenn ich das Interview so lese, meine ich zu erkennen, dass die Gedankengänge dieses Herrn recht simpel, ja fallweise naiv anmuten, er es aber im Grunde nicht "böse" meint. Sein Schluss, dem "Bösen" die Liebe entgegen zu setzen ist ja auch durchaus zu unterschreiben. Das solches aber von einer Zeitung mit dieser Headline und mit dem Tenor "Das ganz normale Böse" transportiert wird ist schon gruselig.
Es gibt, und das überrascht mich ja nicht wirklich, offenbar immer noch Kräfte, die der schwarzen Pädagogik zum Durchbruch verhelfen wollen.
Da sei Alice Miller vor.
In diesem Sinne grüße ich alle GUTEN Kinder, denn andere gibt es "von Natur aus" sowieso nicht.
(Und damit ist nicht das GUTE im Sinne von BRAV gemeint.)
ME
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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11:42
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Tags für diesen Artikel: böse, emotionale pest, gut, kindheit, lernprozesse, philosophie, psychologie, psychotherapie, schwarze pädagogik, tiefenpsychologisch
Donnerstag, 9. Juli 2009
Sexualität auf Lustaufleben
Ich habe auf meiner Psychotherapie - Seite Lust auf Leben einen weiteren Artikel eingestellt. Diesmal zum Thema Sexualität und ich würde ihn hier gerne diskutieren, so jemand etwas dazu zu sagen hätte.
Der gesamte Artikel ist auf: Lust auf Leben - Sexualität zu finden und so fängt er an:
aus lat. sexus „Geschlecht“ = „Geschlechtlichkeit“
Abgesehen von der rein biologischen Definition von Sexualität betrachtet die psychologisch/psychotherapeutische Sicht des die Gesamtheit der Lebensäußerungen einer Person in Bezug auf ihr Geschlecht.
Das war’s dann aber auch schon mit der Eindeutigkeit des Begriffes. Ansonsten mutet die Vielfalt der Auffassungen zu diesem Begriff herumschwirren eher wie die Persiflage auf den Turmbau zu Babel an.
Spätestens seit Sigmund Freud, weiß man, dass Sexualität die Psyche des Menschen beeinflusst, aber nicht nur die einzelne Person und seine Entwicklung sondern Sexualität zeigt eine intensive Wechselwirkung zwischen der Person und der gesamten Gesellschaft und Kultur (Sexualmoral etc..) in der sich der Einzelne befindet.
....
some Stuff deleted
....
Da hier aber eine Untersuchung der verschiedensten sexuellen Präferenzen und Varianten zu weit führen würde, möchte ich mich auf die für die Psychotherapie relevantere Betrachtung der sexuellen“ Energie“ und ihre Bedeutung für das persönliche Lebensglück beschränken.
Diese „Energie“ hat im Laufe der Geschichte viele Namen bekommen. Seit Freud und vor allem in der weiteren Entwicklung bei Wilhelm Reich wurde sie zu einer speziellen Ausformung der Lebensenergie schlechthin.
Das lässt erahnen, wie wichtig Sexualität im Bereich der psychotherapeutich/psychologischen Welt ist.
Einer der Ersten, der dies deutlicher fassbar machte war Sigmund Freud mit seinem Begriff der Libido. Für Freud war Libido nicht nur in der Liebe und im Geschlechtsakt wirksam, sondern auch andere Lebensbereichen wie etwa das Kulturschaffen sah er als „Sublimierung“ libidinöser Energie.
Nach Freuds Triebtheorie zeigen sich in unserer Kindheitsentwicklung folgende Entwicklungsphasen: oral, anal, phallisch, ödipal und die genitale Phase. Werden diese Phasen gestört, zeigt sich dies in psychischen Leidenszuständen.
Andere Psychoanalytiker, wie Carl Gustav Jung definieren Libido allgemein als psychische Energie des Menschen. Dort nähert sich der Libidobegriff den allgemeinen Konzepten des Chi oder Prana im asiatischen Kulturbereich an.
Es war schließlich Wilhelm Reich, der die Freudsche Libidotheorie zur Orgsamustheorie weiter entwickelte. Für Reich wurde die „orgastische Potenz“ ein Kriterium für die psychische Gesundheit. Er meint damit die Fähigkeit sich dem Orgasmus vollständig hingeben zu können, also die sexuelle Spannung adäquat zu entladen. Er meinte aber nicht nur den rein körperlichen Orgasmus, sondern die Empfindungsfähigkeit in Bezug auf den gesamten „Liebes – Akt“.
Dies ist bei einem Vorhandensein einer psychischen Störung unmöglich und stellt somit ein Kennzeichen psychischer Gesundheit dar. Ein Nicht – Funktionieren dieser vollständigen Hingabe an das Strömen der biologischen Energie (Libido, Orgon) bezeichnet er als „Orgastische Impotenz“. Die dadurch entstehende Sexualstauung ist bei der psychischen Störung (Neurose) sowohl die Ursache als auch der Aufrechterhaltungsmechanismus derselben. Konflikte aus der persönlichen Leidens- und Kindheitsgeschichte werden aktualisiert und die orgastische Potenz weiter geschwächt......
mehr im ursprünglichen Artikel ...
Der gesamte Artikel ist auf: Lust auf Leben - Sexualität zu finden und so fängt er an:
Sexualität
aus lat. sexus „Geschlecht“ = „Geschlechtlichkeit“
Abgesehen von der rein biologischen Definition von Sexualität betrachtet die psychologisch/psychotherapeutische Sicht des die Gesamtheit der Lebensäußerungen einer Person in Bezug auf ihr Geschlecht.
Das war’s dann aber auch schon mit der Eindeutigkeit des Begriffes. Ansonsten mutet die Vielfalt der Auffassungen zu diesem Begriff herumschwirren eher wie die Persiflage auf den Turmbau zu Babel an.
Spätestens seit Sigmund Freud, weiß man, dass Sexualität die Psyche des Menschen beeinflusst, aber nicht nur die einzelne Person und seine Entwicklung sondern Sexualität zeigt eine intensive Wechselwirkung zwischen der Person und der gesamten Gesellschaft und Kultur (Sexualmoral etc..) in der sich der Einzelne befindet.
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some Stuff deleted
....
Da hier aber eine Untersuchung der verschiedensten sexuellen Präferenzen und Varianten zu weit führen würde, möchte ich mich auf die für die Psychotherapie relevantere Betrachtung der sexuellen“ Energie“ und ihre Bedeutung für das persönliche Lebensglück beschränken.
Diese „Energie“ hat im Laufe der Geschichte viele Namen bekommen. Seit Freud und vor allem in der weiteren Entwicklung bei Wilhelm Reich wurde sie zu einer speziellen Ausformung der Lebensenergie schlechthin.
Das lässt erahnen, wie wichtig Sexualität im Bereich der psychotherapeutich/psychologischen Welt ist.
Einer der Ersten, der dies deutlicher fassbar machte war Sigmund Freud mit seinem Begriff der Libido. Für Freud war Libido nicht nur in der Liebe und im Geschlechtsakt wirksam, sondern auch andere Lebensbereichen wie etwa das Kulturschaffen sah er als „Sublimierung“ libidinöser Energie.
Nach Freuds Triebtheorie zeigen sich in unserer Kindheitsentwicklung folgende Entwicklungsphasen: oral, anal, phallisch, ödipal und die genitale Phase. Werden diese Phasen gestört, zeigt sich dies in psychischen Leidenszuständen.
Andere Psychoanalytiker, wie Carl Gustav Jung definieren Libido allgemein als psychische Energie des Menschen. Dort nähert sich der Libidobegriff den allgemeinen Konzepten des Chi oder Prana im asiatischen Kulturbereich an.
Es war schließlich Wilhelm Reich, der die Freudsche Libidotheorie zur Orgsamustheorie weiter entwickelte. Für Reich wurde die „orgastische Potenz“ ein Kriterium für die psychische Gesundheit. Er meint damit die Fähigkeit sich dem Orgasmus vollständig hingeben zu können, also die sexuelle Spannung adäquat zu entladen. Er meinte aber nicht nur den rein körperlichen Orgasmus, sondern die Empfindungsfähigkeit in Bezug auf den gesamten „Liebes – Akt“.
Dies ist bei einem Vorhandensein einer psychischen Störung unmöglich und stellt somit ein Kennzeichen psychischer Gesundheit dar. Ein Nicht – Funktionieren dieser vollständigen Hingabe an das Strömen der biologischen Energie (Libido, Orgon) bezeichnet er als „Orgastische Impotenz“. Die dadurch entstehende Sexualstauung ist bei der psychischen Störung (Neurose) sowohl die Ursache als auch der Aufrechterhaltungsmechanismus derselben. Konflikte aus der persönlichen Leidens- und Kindheitsgeschichte werden aktualisiert und die orgastische Potenz weiter geschwächt......
mehr im ursprünglichen Artikel ...
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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02:29
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Tags für diesen Artikel: angst, chi, depression, gender, gesundheit, kindheit, körperempfinden, körperorientiert, Lebensenergie, moral, orgon, prana, psychologie, psychotherapie, sexualität, therapie, tiefenpsychologisch, wilhelm reich
Montag, 16. Februar 2009
Frühkindliche Entwicklung - Kindheit aus Körperpsychotherapeutischer Sicht
"Vertreibung aus dem Paradies"
Zu den frühesten Erlebnissen und Lernprozessen im Mutterleib (siehe dazu: Praenatale und perinatale Einflüsse auf die seelische Entwicklung des Menschen), kommen die Erfahrungen der frühen Kindheit außerhalb des schützenden "Bauches".
Alle diese Erfahrungen und Eindrücke werden, da noch keine Sprachentwicklung stattgefunden hat, auch nicht in Sätzen oder Gedanken gespeichert, sondern werden zu sogenanntem "impliziten Wissen". Diese wirken unbewusst weiter und färben alle weiteren Erfahrungen ein. Dies geschieht unbewusst, da es noch keine ausgebildeten kognitiven Strukturen gibt. Es entsteht eine erste "Wirklichkeit" durch die Art, wie das Kind seine Umgebung erlebt und wie es von dieser gespiegelt wird.
In dieser sensiblen Phase beginnt in der Kultur leider all zu oft die unglückliche Entwicklung, dass dem Kind sein intuitives Vertrauen in die
Weisheit des eigenen Körperempfindens genommen wird ...mehr - ganzer Artikel
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Artikel aus: Lustaufleben
URL zum Artikel: Frühkindliche Entwicklung - Kindheit
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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23:26
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Tags für diesen Artikel: erlebnisse, implizites wissen, kindheit, kognitiv, körperempfinden, körperorientiert, lernprozesse, neuronale netzwerke, perinaltal, pränatal, psychologie, psychotherapie, tiefenpsychologisch, unbewusst, unbewusstes, wissenschaft
Praenatale und perinatale Einflüsse auf die seelische Entwicklung des Menschen
"Das Wesen zwischen Himmel und Erde"
Keimzellenstadium (1. bis 2. Woche)
-Befruchtung - erste Zellteilungen - Einnistung d. Eizelle im Uterus
Embryonales Stadium (3. bis 8. Woche)
Entwicklung der wichtigsten Organsysteme
Fötales Stadium (9. bis 38. Woche)
Ausbildung von Gehirn und Skelett.
In dieser Phase sind wir noch keinen sozialen Interaktionen unterworfen.
Wir sind ganz eng mit unserer Körperlichkeit verwoben und mit dem Körper unserer Mutter.
Wir sind hauptsächlich mit der Konstruktion neuronaler Netzwerke beschäftigt, die sich um die Angelegenheiten des Körperinneren kümmern.
Es entsteht eine Art "unbewusstes Selbst", das dadurch charakterisiert ist, wie die unbewussten körperlichen Prozesse geartet sind. Die Hirnforscher haben Namen dafür:
"Protoselbst", "gefühltes Kernselbst" (Damasio)...oder Körper-Selbst etc...
Im weitesten Sinne bezeichnen diese Begriffe das "Körpergefühl", welches der Naehrboden zum späteren Aufbau eines "Ichs" wird.
Hier fließen aber auch die Erfahrungen der Mutter mit ein,mit welcher wir hier untrennbar verbunden sind.
Nicht nur die Nahrung, auch ihre Hormone etc. durchfließen uns und beeinflussen uns somit grundlegend.
mehr - ganzer Artikel
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Artikel aus: Lustaufleben
URL zum Artikel: Praenatale-Perinatale Phase
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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Tags für diesen Artikel: gehirn, körperorientiert, neuronale netzwerke, perinaltal, pränatal, psychologie, psychotherapie, wissenschaft
Sonntag, 1. Februar 2009
Psychotherapeutische Seltsamkeiten
Also ich wundere mich immer wieder, wenn ich so von Psychotherapien und den dortigen Vorkommen höre und lese, was es so alles gibt ..
Zum Beispiel schreibt ich_t in Mein Soziale Phobie Blog im Artikel Mein Soziale Phobie Blog: Psychotherapie vorm Ende :
Hallo ? Worum geht's jetzt ? wer SCHULD ist ?
Es wäre zwar noch zu hinterfragen, wie der Therapeut das "zu verstehen gegeben" hat, aber der weitere Verlauf nimmt mir die Hoffnung, dass es sich um ein Mißverständnis handeln könnte:
Therapieerfolg mit dem Druck und der Drohung, den Klienten "aufzugeben", zu "verlassen", ihn "wegzuschicken", weil er keine erfolgreichen "Therapieergebnisse" bringt ?
Da bleibt mir die Luft weg.
Kann es therapeutische Gründe für solch ein Verhalten geben ? Wenn ja, fallen mir im Moment keine ein ...
Zum Beispiel schreibt ich_t in Mein Soziale Phobie Blog im Artikel Mein Soziale Phobie Blog: Psychotherapie vorm Ende :
In den letzten Stunden lief in den Sitzungen kaum was und bin recht frustriert gegangen .
In den letzten 2 Wochen ging es mir seelisch sehr schlecht. Ich erzählte meinem Thera dies und er gab mir zu verstehen , dass ich selbst schuld wäre .
Hallo ? Worum geht's jetzt ? wer SCHULD ist ?
Es wäre zwar noch zu hinterfragen, wie der Therapeut das "zu verstehen gegeben" hat, aber der weitere Verlauf nimmt mir die Hoffnung, dass es sich um ein Mißverständnis handeln könnte:
Zum Schluss meinte er wenn bei dem Februar Termin wieder keine Fortschritte kommen sollten wir die Therapie beenden .
Therapieerfolg mit dem Druck und der Drohung, den Klienten "aufzugeben", zu "verlassen", ihn "wegzuschicken", weil er keine erfolgreichen "Therapieergebnisse" bringt ?
Da bleibt mir die Luft weg.
Kann es therapeutische Gründe für solch ein Verhalten geben ? Wenn ja, fallen mir im Moment keine ein ...
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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Donnerstag, 29. Januar 2009
Mann und Frau, der ewige Unterschied
Was mir privat, wie aber auch bei meinen Klienten aufgefallen ist, scheint es bei Mann und Frau einen Unterschied bei den persönlichen Ordnungssystemen zu geben,....
oder aber es ist ein Unterschied der Charakteren im Reich'schen Sinne, die sich auf Männer und Frauen in unterschiedlicher Dichte verteilen.
Bei uns zu Hause ist das z.b. so: Ich brauche viel Fläche für mein "Ordnungssystem", indem es wichtig ist, dass alles nebeneinander liegt. So habe ich die Übersicht über die Dinge und sehe, was da ist, bzw. was erledigt werden muß. Allerdings sieht es unordentlich aus....
Meine Lebenspartnerin handhabt das ganz anders, ihr ist es wichtig, dass die Flächen ordentlich aussehen, daher stapelt sie die Dinge übereinander. Wie sie es macht, dabei nichts zu übersehen oder vergessen, ist mir ein Rätsel. Ich werde dabei unruhig, weil mein Überblick flöten geht ...
Das viele Dinge durchaus männlich oder weiblich erscheinen und etwas typisches haben ist uns allen vertraut. In humorvoller Form kann man das auch im Kopfschüttel-Blog von Bernd Günter lesen, so zum Beispiel in seinem letzten Artikel: Ich wollte was sagen.
Welche Erfahrungen von typischen oder scheinbar typischen Eigenschaften der Geschlechter habt ihr ?
oder aber es ist ein Unterschied der Charakteren im Reich'schen Sinne, die sich auf Männer und Frauen in unterschiedlicher Dichte verteilen.
Bei uns zu Hause ist das z.b. so: Ich brauche viel Fläche für mein "Ordnungssystem", indem es wichtig ist, dass alles nebeneinander liegt. So habe ich die Übersicht über die Dinge und sehe, was da ist, bzw. was erledigt werden muß. Allerdings sieht es unordentlich aus....
Meine Lebenspartnerin handhabt das ganz anders, ihr ist es wichtig, dass die Flächen ordentlich aussehen, daher stapelt sie die Dinge übereinander. Wie sie es macht, dabei nichts zu übersehen oder vergessen, ist mir ein Rätsel. Ich werde dabei unruhig, weil mein Überblick flöten geht ...
Das viele Dinge durchaus männlich oder weiblich erscheinen und etwas typisches haben ist uns allen vertraut. In humorvoller Form kann man das auch im Kopfschüttel-Blog von Bernd Günter lesen, so zum Beispiel in seinem letzten Artikel: Ich wollte was sagen.
Welche Erfahrungen von typischen oder scheinbar typischen Eigenschaften der Geschlechter habt ihr ?
Geschrieben von Michael Elstner
in Kurioses, Psychotherapie und Psychologie
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Mittwoch, 28. Januar 2009
Musikalische Babys: Neugeborene erkennen Rhythmen - wieder einmal ein Gen - Märchen ?
Der Spiegel meldet:
Und woraus schließen das die Herren "Wissenschafter" ? Daraus, das Neugeborene schon nach der Geburt auf Musik reagieren. Diese verkürzte Sicht ist schon in der Zwillingsforschung in die Hose gegangen.
Vor allem, was ist den gemeint, wenn man schreibt:
Die reine Fähigkeit zu hören wird schon in den Genen zu finden sein, - aber das "Verständnis" ??
Warum sollte gerade diese Fähigkeit nicht auch, wie vieles andere, von der Zeugung weg im Mutterleib bereits trainiert und gelernt werden ?
Siehe dazu: Das Wesen zwischen Himmel und Erde
Die mystischen Genwesen, denen reflexartig alles zugeschrieben wird, was Windelträger schon können, sind zwar in die Jahre gekommen, halten sich aber da und dort noch ganz wacker und wenn es nur zur Erlangung von Genforschungs - Millionen dient.
Ob's stimmt oder nicht, die Tatsache allein, dass Neugeborene auf Musik reagieren, lässt den Schluss der genetischen Verankerung nicht zu. Ausser der banale Umstand, das Menschen an und für sich befähigt sind zu hören und auf diese Sinneswahrnehmung zu reagieren.
Angeboren oder erworben? Wissenschaftler haben einen Hinweis darauf gefunden, dass bereits Neugeborene Rhythmen in Musik erfassen können. Sie plädieren dafür, dass das Verständnis für Musik in den Genen liegt.
Musikalische Babys: Neugeborene erkennen Rhythmen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
Und woraus schließen das die Herren "Wissenschafter" ? Daraus, das Neugeborene schon nach der Geburt auf Musik reagieren. Diese verkürzte Sicht ist schon in der Zwillingsforschung in die Hose gegangen.
Vor allem, was ist den gemeint, wenn man schreibt:
...Verständnis für Töne, Klänge und Melodien
Die reine Fähigkeit zu hören wird schon in den Genen zu finden sein, - aber das "Verständnis" ??
Warum sollte gerade diese Fähigkeit nicht auch, wie vieles andere, von der Zeugung weg im Mutterleib bereits trainiert und gelernt werden ?
Siehe dazu: Das Wesen zwischen Himmel und Erde
Die mystischen Genwesen, denen reflexartig alles zugeschrieben wird, was Windelträger schon können, sind zwar in die Jahre gekommen, halten sich aber da und dort noch ganz wacker und wenn es nur zur Erlangung von Genforschungs - Millionen dient.
Ob's stimmt oder nicht, die Tatsache allein, dass Neugeborene auf Musik reagieren, lässt den Schluss der genetischen Verankerung nicht zu. Ausser der banale Umstand, das Menschen an und für sich befähigt sind zu hören und auf diese Sinneswahrnehmung zu reagieren.
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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Tags für diesen Artikel: forschung, gehirn, genetik, musik, psychologie, wissenschaft, zwillingsforschung
Immunsystem: Frühkindlicher Stress hat Spätfolgen
Wie wichtig eine liebevolle Umgebung bereits an der Basis des Lebens ist, und wie prägend sie für die emotionale Entwicklung eines Menschen ist, zeigt, wieder einmal eine aktuelle US-Studie auf, wie man in ORF - Science lesen kann:
Wie man schon in der Gehirnforschung (Gerald Hüther) weiß und was Tiefenpsychologen schon lange vertraut ist, findet seine Ergänzung jetzt auch in der Erforschung der körperlichen Auswirkungen früher Defizite.
(Siehe dazu auch die Artikel zur frühen Prägung und zur Kindheitsentwicklung auf meiner Homepage
Diese Studie befasst sich vor allem mit den körperlichen Auswirkungen der frühen Lebensbedingungen. Denn wie auch die Gehirnentwicklung besonders sensibel auf die Einflüsse der ersten Tage und Wochen/Monate anspricht, tut dies auch das Immunsystem. Auch die Immunzellen sind nicht "Von Anfang an" "fertig" sondern deren Entwicklung und Entwicklungsrichtungen, wird sozusagen organismisch "erlernt/trainiert" und dabei orientiern sie sich an den Bedingungen, die sie vorfinden. Der Organismus richtet sich dann praktisch auf "seine Welt" ein und hat die Tendenz, sich anhand dieser Erfahrungen weiter zu entwickeln.
Für besagte Studie wurde die Immunreaktion auf den Herpes Simplex Virus Typ 1 (HSV-1) herangezogen.
Jugendliche mit schlechteren Startbedingungen reagieren via Immunsystem, als stünden sie stärker oder andauernder unter Stress.
Auch andere Studien zeigen, dass eine "ungemütliche" frühkindliche Umgebung vermehrt zu Erkrankungen (z.b. Atemwege oder Verdauungstrakts) führen kann.
Dies zu "reparieren" ist schwer, aber möglich ...
Eine liebevolle Umgebung in den ersten Lebensjahren ist für die emotionale Entwicklung eines Menschen entscheidend.
ORF ON Science - Immunsystem: Frühkindlicher Stress hat Spätfolgen
Wie man schon in der Gehirnforschung (Gerald Hüther) weiß und was Tiefenpsychologen schon lange vertraut ist, findet seine Ergänzung jetzt auch in der Erforschung der körperlichen Auswirkungen früher Defizite.
(Siehe dazu auch die Artikel zur frühen Prägung und zur Kindheitsentwicklung auf meiner Homepage
Die Studie "Early childhood stress is associated with elevated antibody levels to herpe simplex virus type 1" von Elizabeth A.Shirtcliff et al. ist in der aktuellen Ausgabe der "Proceedings of the National Academy of Sciences" (26. Jänner 2009, DOI: 10.1073/pnas.0806660106) erschienen.
Zitat: ORF ON Science - Immunsystem: Frühkindlicher Stress hat Spätfolgen
Diese Studie befasst sich vor allem mit den körperlichen Auswirkungen der frühen Lebensbedingungen. Denn wie auch die Gehirnentwicklung besonders sensibel auf die Einflüsse der ersten Tage und Wochen/Monate anspricht, tut dies auch das Immunsystem. Auch die Immunzellen sind nicht "Von Anfang an" "fertig" sondern deren Entwicklung und Entwicklungsrichtungen, wird sozusagen organismisch "erlernt/trainiert" und dabei orientiern sie sich an den Bedingungen, die sie vorfinden. Der Organismus richtet sich dann praktisch auf "seine Welt" ein und hat die Tendenz, sich anhand dieser Erfahrungen weiter zu entwickeln.
Für besagte Studie wurde die Immunreaktion auf den Herpes Simplex Virus Typ 1 (HSV-1) herangezogen.
Jugendliche mit schlechteren Startbedingungen reagieren via Immunsystem, als stünden sie stärker oder andauernder unter Stress.
Auch andere Studien zeigen, dass eine "ungemütliche" frühkindliche Umgebung vermehrt zu Erkrankungen (z.b. Atemwege oder Verdauungstrakts) führen kann.
Dies zu "reparieren" ist schwer, aber möglich ...
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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10:59
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Tags für diesen Artikel: forschung, gehirn, gesundheit, psychologie, psychotherapie, tiefenpsychologisch
Freitag, 23. Januar 2009
Psychotherapie braucht seine Zeit
Neue Studie belegt Vorteil und Nützlichkeit langer Psychotherapien
Was viele Psychotherapeuten und Klienten tiefenpsychologisch orientierter Therapieverfahren schon lange "wissen" ist jetzt erneut durch eine Studie belegt worden.
Ein Autorenteam der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie (Universität Gießen) und dem Institut für Med. Psychologie (Universität Hamburg) haben im Journal of the American Medical Association besagte Studie veröffentlicht. Falk Leichsenring und Sven Rabung präsentieren das Ergebnis, wonach in bestimmten Fällen lange andauernde Psychotherapien besser wirken als Kurztherapien.
Ist ja auch klar, wenn man davon ausgeht, dass einer der zentralen "heilenden Faktoren" die Beziehung ist, und eine Beziehung, also die zwischen Therapeut und Klient, wachsen muss, braucht das schon einmal seine Zeit. Vom langwierigen Prozess des "Durcharbeitens" ganz zu schweigen.
Wenn man dann auch noch die neueren Erkenntnisse der Gehirnforschung mit einbezieht, dass eingefahrene Verschaltungen abgebaut, und andere aufgebaut werden müssen, und dies nur im Kontext bedeutungsvoller und intensiver emotinaler Erlebnisse geschieht ist das Ergebnis dieser Studie keine große Überraschung.
Für die kranken Kassen wird es eine weitere unangenehme Wahrheit sein ...
Nähere Info: Die Zeit - Online: Länger Sitzen für die Seele
Was viele Psychotherapeuten und Klienten tiefenpsychologisch orientierter Therapieverfahren schon lange "wissen" ist jetzt erneut durch eine Studie belegt worden.
Ein Autorenteam der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie (Universität Gießen) und dem Institut für Med. Psychologie (Universität Hamburg) haben im Journal of the American Medical Association besagte Studie veröffentlicht. Falk Leichsenring und Sven Rabung präsentieren das Ergebnis, wonach in bestimmten Fällen lange andauernde Psychotherapien besser wirken als Kurztherapien.
Ist ja auch klar, wenn man davon ausgeht, dass einer der zentralen "heilenden Faktoren" die Beziehung ist, und eine Beziehung, also die zwischen Therapeut und Klient, wachsen muss, braucht das schon einmal seine Zeit. Vom langwierigen Prozess des "Durcharbeitens" ganz zu schweigen.
Wenn man dann auch noch die neueren Erkenntnisse der Gehirnforschung mit einbezieht, dass eingefahrene Verschaltungen abgebaut, und andere aufgebaut werden müssen, und dies nur im Kontext bedeutungsvoller und intensiver emotinaler Erlebnisse geschieht ist das Ergebnis dieser Studie keine große Überraschung.
Für die kranken Kassen wird es eine weitere unangenehme Wahrheit sein ...
Nähere Info: Die Zeit - Online: Länger Sitzen für die Seele
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
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