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Freitag, 16. November 2012
Otto - Versand - EU - Freihandel - von wegen
Die Vorteile der EU scheinen nur für die zu gelten, die sich's richten können.
Obwohl die Verkaufsverweigerung von Produkten oder Preisdiskriminierung laut EU rechtswidrig sind, halten sich große Händler, wie OTTO einfach nicht daran.
Ich habe Bedarf nach einem neuen Backrohr - und finde bei OTTO z.b.:
Hanseatic Einbau-Backofen / Dampfgarer »1143.4TpYDOVRXSp«
Artikelnummer 78049087
Kostet in Österreich ca. 999
Kostet in Deutschland ca. 799
Ein Irrsinns Unterschied. - Otto.de liefert aber nur nach Deutschland - nun gut - Deutsche Lieferadresse besorgt, und das ist eine Firma, die an mich weiter versendet.
Aber dann stellt sich heraus:
www.otto.de verweigert den Verkauf an Personen ohne Wohnadresse/Meldung in Deutschland.
Ich habe über LogiX eine Lieferadresse in Deutschland zu Verfügung gestellt aber auch die Lieferung an die Deutsche Lieferadresse wird von Otto verweigert.
(Das Produkt kostet bei otto.at um 200€ !!! mehr)
Entgegen der eigenen AGB (Bestellinformationen)auf der Webseite erzählt Otto, nicht an Firmen zu liefern. (Als Ausrede um Lieferadressen nicht akzeptieren zu müssen ?)
******************************************************************************
Hermes liefert Ihre Artikel innerhalb Deutschlands, wohin Sie möchten!
Sofern Sie keine andere Anschrift angeben, ist Ihre Rechnungsadresse
automatisch auch Ihre Lieferadresse.
Wenn Sie bereits Kunde sind, können Sie stattdessen als feste
Lieferanschrift auch z. B. Ihre Firma oder Verwandte angeben. Alternativ
können Sie - ganz flexibel - jede Bestellung an eine beliebige Adresse
innerhalb Deutschlands liefern lassen.
******************************************************************************
Es beginnt schon bei der Verkaufsabwicklung im Webshop, wo Otto jede Eingabe, die erkennen lässt, dass es sich um keine Deutsche Wohnadresse handelt, verweigert. Wenn man all' diese Klippen "umschifft" (durch kreative Eingabe), bleibt nur mehr die Auswahl zwischen "Kreditkarte und Barzahlung" wobei z.b. das Feld für das Gültigkeitsjahr der Kreditkarte eine 0-Größe hat und somit praktisch nur die Barzahlung offenbleibt, was eine Lieferung an eine Firma wie LogoiX unmöglich macht. (Zufall ? - Im Zuge all dieser Barrieren wohl eher nicht.)
Auch bei telefonischem Kontakt ist die eindeutige Aussage: Wir verkaufen nur an Personen mit festem Wohnsitz in Deutschland.
Es läuft also alles darauf hinaus, die Verbraucher dazu zu zwingen, z.b. bei Otto - Österreich einzukaufen, wo aber derselbe Artikel um 200 € teurer ist.
So habe ich mir den freien Handel in der Eu nicht vorgestellt.
Das geht mir auf den S*** - Die Germanen dürfen unsere Unis mit ihren NumKlausens zumüllen, aber wir dürfen bei Ihnen nicht einkaufen ?
Wie wehren wir uns dagegen - Ich habe eine Beschwerde bei der EU - gemacht - Ich hoffe, viele tun es mir gleich:
Hier:
http://www.europakonsument.at
oder gleich zum Formular
http://www.europakonsument.at/cs/util/getDownload.jsp?param=39ced8b1db5820b4c41fee27a5e7e8a81176c8a1f888f29a878a568edd3e619dbe13b73dbeb626d5c37b00f4b57bb855c40726647d369549
WIE KÖNNEN WIR UNS NOCH WEHREN - Ideen erwünscht !!!
Obwohl die Verkaufsverweigerung von Produkten oder Preisdiskriminierung laut EU rechtswidrig sind, halten sich große Händler, wie OTTO einfach nicht daran.
Ich habe Bedarf nach einem neuen Backrohr - und finde bei OTTO z.b.:
Hanseatic Einbau-Backofen / Dampfgarer »1143.4TpYDOVRXSp«
Artikelnummer 78049087
Kostet in Österreich ca. 999
Kostet in Deutschland ca. 799
Ein Irrsinns Unterschied. - Otto.de liefert aber nur nach Deutschland - nun gut - Deutsche Lieferadresse besorgt, und das ist eine Firma, die an mich weiter versendet.
Aber dann stellt sich heraus:
www.otto.de verweigert den Verkauf an Personen ohne Wohnadresse/Meldung in Deutschland.
Ich habe über LogiX eine Lieferadresse in Deutschland zu Verfügung gestellt aber auch die Lieferung an die Deutsche Lieferadresse wird von Otto verweigert.
(Das Produkt kostet bei otto.at um 200€ !!! mehr)
Entgegen der eigenen AGB (Bestellinformationen)auf der Webseite erzählt Otto, nicht an Firmen zu liefern. (Als Ausrede um Lieferadressen nicht akzeptieren zu müssen ?)
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Hermes liefert Ihre Artikel innerhalb Deutschlands, wohin Sie möchten!
Sofern Sie keine andere Anschrift angeben, ist Ihre Rechnungsadresse
automatisch auch Ihre Lieferadresse.
Wenn Sie bereits Kunde sind, können Sie stattdessen als feste
Lieferanschrift auch z. B. Ihre Firma oder Verwandte angeben. Alternativ
können Sie - ganz flexibel - jede Bestellung an eine beliebige Adresse
innerhalb Deutschlands liefern lassen.
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Es beginnt schon bei der Verkaufsabwicklung im Webshop, wo Otto jede Eingabe, die erkennen lässt, dass es sich um keine Deutsche Wohnadresse handelt, verweigert. Wenn man all' diese Klippen "umschifft" (durch kreative Eingabe), bleibt nur mehr die Auswahl zwischen "Kreditkarte und Barzahlung" wobei z.b. das Feld für das Gültigkeitsjahr der Kreditkarte eine 0-Größe hat und somit praktisch nur die Barzahlung offenbleibt, was eine Lieferung an eine Firma wie LogoiX unmöglich macht. (Zufall ? - Im Zuge all dieser Barrieren wohl eher nicht.)
Auch bei telefonischem Kontakt ist die eindeutige Aussage: Wir verkaufen nur an Personen mit festem Wohnsitz in Deutschland.
Es läuft also alles darauf hinaus, die Verbraucher dazu zu zwingen, z.b. bei Otto - Österreich einzukaufen, wo aber derselbe Artikel um 200 € teurer ist.
So habe ich mir den freien Handel in der Eu nicht vorgestellt.
Das geht mir auf den S*** - Die Germanen dürfen unsere Unis mit ihren NumKlausens zumüllen, aber wir dürfen bei Ihnen nicht einkaufen ?
Wie wehren wir uns dagegen - Ich habe eine Beschwerde bei der EU - gemacht - Ich hoffe, viele tun es mir gleich:
Hier:
http://www.europakonsument.at
oder gleich zum Formular
http://www.europakonsument.at/cs/util/getDownload.jsp?param=39ced8b1db5820b4c41fee27a5e7e8a81176c8a1f888f29a878a568edd3e619dbe13b73dbeb626d5c37b00f4b57bb855c40726647d369549
WIE KÖNNEN WIR UNS NOCH WEHREN - Ideen erwünscht !!!
Geschrieben von Michael Elstner
in Politik und politische Emotion
um
15:33
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Donnerstag, 11. Oktober 2012
Jedem sein Krähwinkel
oder .... stopppt die Vassilakonen dieser Welt
Engpässe bei Park-and-Ride-Anlagen
Durchfahrtsmaut für Wiener an Niederösterreichs Landesgrenzen !!!
Blockwarte für jedes Wiender Krätzel und Prügelstrafe für alle, die sich unrechtmäßig (= nicht arbeitend) darinnen aufhalten.
Jedem sein eigener pickergesicherter Stehplatz an der neu geschaffenen Gemeinschaftslatrine - Gemeindedonnerbalken. (Das spart private WC - Räumlichkeiten, vermehrt den Wohnraum und fördert das soziale Kontaktverhalten) - alle anderen sollen woanders Sch***en gehen.
Und Fremde wollen wir überhaupt nur hier haben, wenn sie von Reiseunternehmen Busmäßig hierher gekarrt werden - Individualtouristen ?? - mit Auto ??!! - Igitt !!
Am Besten überhaupt, wir verbieten jegliche Individualbewegung, vor allem geistig und karren die Arbeitszombies in öffentlichen Massenknabausen von und zur Arbeit. Falls es ein paar unverbesserliche Widerständler gibt, verpassen wir ihnen ein Fahrrad, da können sie sich nicht weit und schnell bewegen und auch nur dann, wenn sie jung, oder gesund, und fit sind. Aber dann bitte mit Nummernschild, damit auch die schön kontrollierbar sind.
Dann steht unserem Totalitärkleingeistkrähwinkel mit internationaler Bankenkontrolle nix mehr im Wege ...
Engpässe bei Park-and-Ride-Anlagen
Durchfahrtsmaut für Wiener an Niederösterreichs Landesgrenzen !!!
Blockwarte für jedes Wiender Krätzel und Prügelstrafe für alle, die sich unrechtmäßig (= nicht arbeitend) darinnen aufhalten.
Jedem sein eigener pickergesicherter Stehplatz an der neu geschaffenen Gemeinschaftslatrine - Gemeindedonnerbalken. (Das spart private WC - Räumlichkeiten, vermehrt den Wohnraum und fördert das soziale Kontaktverhalten) - alle anderen sollen woanders Sch***en gehen.
Und Fremde wollen wir überhaupt nur hier haben, wenn sie von Reiseunternehmen Busmäßig hierher gekarrt werden - Individualtouristen ?? - mit Auto ??!! - Igitt !!
Am Besten überhaupt, wir verbieten jegliche Individualbewegung, vor allem geistig und karren die Arbeitszombies in öffentlichen Massenknabausen von und zur Arbeit. Falls es ein paar unverbesserliche Widerständler gibt, verpassen wir ihnen ein Fahrrad, da können sie sich nicht weit und schnell bewegen und auch nur dann, wenn sie jung, oder gesund, und fit sind. Aber dann bitte mit Nummernschild, damit auch die schön kontrollierbar sind.
Dann steht unserem Totalitärkleingeistkrähwinkel mit internationaler Bankenkontrolle nix mehr im Wege ...
Geschrieben von Michael Elstner
in Politik und politische Emotion
um
12:39
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Mittwoch, 5. September 2012
Burgenritt 2012
(Wenn ihr mit dem Mauszeiger auf den Bildern verweilt, bekommt ihr eine große Ausgabe derselben zu sehen)
Nachdem die letzten Ausritte mit unserer Triumph Speedmaster in den Süden gingen, war diesemal der Norden angesagt, genauer gesagt unser nördlicher und westlicher Nachbar, Deutschland.
Wir begaben uns auf einen Ritt zum Besuch der Burgen und Schlösser in Sachsen, Thüringen und Bayern, ein Ritt, der 2500km lang werden sollte.
Nach unserer ersten Zwischenstation, Prag,

nahmen wir Kurs auf

Es ist aber nicht nur die Burganlage atemberaubend. Auch das Umland ist märchenhaft schön und birgt hinter jeder Ecke überraschende Sinneseindrücke.
Nach unserem viel zu kurzen Aufenthalt in Oybin, mussten wir das schwarze Pferd schon wieder satteln, um nach
Aber wir fanden zumindest den Ort, an dem der erste Silberfund stattgefunden haben soll und der "Christiansdorf" unter Otto dem Reichen als Markgraf von Meissen zu einem unglaublichen Aufstieg verholfen hatte. Heute werden dort Kartoffel versilbert
.

Ok, Freiberg abhaken und weiter geht's nach
War Freiberg eher ein "Flopp" so war Altzella ein absolutes "must see". Schon der Klostergarten mutet wie ein magischer Eintrittspunkt zu einer Zeitreise an. Aber seht selbst:




Auch die Grabgelege waren da, in der Stiftskapelle ...
Das man Albrecht, den Stolzen an die Seite seiner Mutter Hedwig von Ballenstedt gelegt hat ist, wenn man nach dem Roman von Sabine Ebert geht, ein Affront. Das die Grabplatte kein Gesicht mehr zeigt, passt allerdings wieder dazu
. Auch das Dietrich, der Bedrängte ein Gesicht vorweisen kann ist somit stimmig
.
Nach dem genialen Aufenthalt in Nossen, fuhren wir weiter nach
Genialerweise konnten wir mit dem Motorrad auf den Burgberg fahren - bis vor den Dom. Super !


Auch "das Babe" hat alles im Griff ...

Bei unserer Suche nach der Stammburg von Dietrich dem Bedrängten in

... wird dachten kurz eine Sprengung von IKEA an, blieben aber dann dabei unseren schon jahrelangen Boykott aufrecht zu erhalten
Unser nächstes Ziel lag noch immer in Sachsen. Es war


... Und zwar gleich als Nächste. Denn unsere Reie führt uns weiter nach
Erstmal die Motorrad-Gepäck Hardcore - Sicherung anbringen:

... und dann ab auf den Berg, hinan zur Burg:

auf der u.a. der berühmte Sängerkrieg stattgefunden haben soll ...

Auch der Rest der Geschichte diese Burg ist wohlbekannt, Martin Luther und seine Bibelübersetzung, der Besuch Goethes, das Wartburgfest der bürgerlich-demokratischen Studenten 1817 ....
Tja und dann kommt unser Hochzeitstag und den verbringen wir in einem RICHTIGEN SCHLOSS und zwar in

... dort bekommt auch unsere Triumph Gesellschaft.

Auf unserem Weg Richtung Pappenheim, verlassen wir Thüringen Richtung Bayern und nehmen in Pommersfelden auch noch das Schloß Weißenstein "mit":

Tja und dann konnte Bettina endlich ihrem "Pappenheimer" die Hand schütteln. Ein Begriff, von dem wir nun wissen, dass er falsch verwendet wird. Ursprünglich meint Schiller's Wallenstein mit dem Begriff "Pappenheimer" seine besonders treuen, verlässlichen Verbündeten.
Na bitte, es gibt ihn, den Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim

Na und wenn wir schon in Bayern sind .....
Wer Disneys Märchenschlösser kennt, der kennt es, auch wenn er es noch nie selbst gesehen hat. Wie aus dem Filmmärchen gerissen, thront das meistbesuchte Schloss Ludwigs des II. in Schwangau/Hohenschwangau:
voilà:

... na und Hohenschwangau - ah ned schlecht:

Einer der Schönsten Eindrücke war allerdings die längste Burg der Welt:
Das an der österreichischen Grenze gelegene Burghausen hat nicht nur eine wunderschöne Burg zu bieten, sondern ist auch sonst ein schönes, entspanntes, charmantes Städtchen...

Na und dann geht's über Bad Schallerbach und die Ruinen Aggstein und Dürnstein (aarghh - vielleicht sollte man sich das mit IKEA und dem sprengen doch noch überlegen
) ) ... wieder nach Hause.
Eigentlich ist die Woche mit ihren 2500km wie im Fluge vergangen.
Ich vermute ein derartiger "Ausflug" wird kein Einzelfall bleiben ....

Nachdem die letzten Ausritte mit unserer Triumph Speedmaster in den Süden gingen, war diesemal der Norden angesagt, genauer gesagt unser nördlicher und westlicher Nachbar, Deutschland.
Wir begaben uns auf einen Ritt zum Besuch der Burgen und Schlösser in Sachsen, Thüringen und Bayern, ein Ritt, der 2500km lang werden sollte.
Nach unserer ersten Zwischenstation, Prag,
nahmen wir Kurs auf
Oybin
, eine Gemeinde im Landkreis Görlitz/Sachsen, gelegen im 3-Ländereck Tschechien / Deutschland / Polen. Der Kurort ist nach dem Berg Oybin benannt und ist bekannt durch seine Burgruine aus dem 13.Jhdt. und das spätere Kloster, welches von Karl IV. aus dem Hause Limburg-Luxemburg gestiftet wurde. Diese eindrucksvollen Anlagen thronen atemberaubend über dem Ort auf dem Fels des Berges.Es ist aber nicht nur die Burganlage atemberaubend. Auch das Umland ist märchenhaft schön und birgt hinter jeder Ecke überraschende Sinneseindrücke.
Nach unserem viel zu kurzen Aufenthalt in Oybin, mussten wir das schwarze Pferd schon wieder satteln, um nach
Freiberg
aufzubrechen. Freiberg war uns ein besonderes Anliegen. Wir begaben uns auf die Spuren der "Hebamme" von Sabine Ebert und der bewegten Geschichte der Wettiner mit ihren zahlreichen Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, sowie Herzöge und Kurfürsten von Sachsen. Uns interessierte, wie das "Christiansdorf" des Romanes aussieht und wollten den Flair der Geschichte atmen. Diesem hohen Anspruch konnte Freiberg leider nicht gerecht werden. Machte schon im Vorfeld der Reise das Freibergsche Tourismuszentrum einen unwilligen Eindruck und antwortete nur zögerlich oder überhaupt nicht auf mails, so war auch der Eindruck bzw. "flair" des Silberstädtchens ein durchaus ausbaubarer.Aber wir fanden zumindest den Ort, an dem der erste Silberfund stattgefunden haben soll und der "Christiansdorf" unter Otto dem Reichen als Markgraf von Meissen zu einem unglaublichen Aufstieg verholfen hatte. Heute werden dort Kartoffel versilbert
Ok, Freiberg abhaken und weiter geht's nach
Nossen - Altzella
, ins Kloster Altzella, wo Otto der Reiche, Hedwig und die Söhne Albrecht und Dietrich ihre Grabgelege haben sollen.War Freiberg eher ein "Flopp" so war Altzella ein absolutes "must see". Schon der Klostergarten mutet wie ein magischer Eintrittspunkt zu einer Zeitreise an. Aber seht selbst:
Auch die Grabgelege waren da, in der Stiftskapelle ...
Das man Albrecht, den Stolzen an die Seite seiner Mutter Hedwig von Ballenstedt gelegt hat ist, wenn man nach dem Roman von Sabine Ebert geht, ein Affront. Das die Grabplatte kein Gesicht mehr zeigt, passt allerdings wieder dazu
Nach dem genialen Aufenthalt in Nossen, fuhren wir weiter nach
Meißen
Über das dortige Porzellan sind ja schon genug Worte verloren worden. Unser Interesse galt ja auch mehr der Albrechtsburg und dem Dom. Für das Erkunden von Meißen muss man gut zu Fuß sein, was vom hervorragenden Bier gut unterstützt wird.Genialerweise konnten wir mit dem Motorrad auf den Burgberg fahren - bis vor den Dom. Super !
Auch "das Babe" hat alles im Griff ...
Bei unserer Suche nach der Stammburg von Dietrich dem Bedrängten in
Weißenfels
mussten wir leider feststellen, dass die Schweden im 30igjährigen Krieg nicht nur u.a. Dürnstein vernichtet haben, sondern auch Burg Weißenfels wurde gesprengt und es blieb nur ein winziges Mauerstück ...... wird dachten kurz eine Sprengung von IKEA an, blieben aber dann dabei unseren schon jahrelangen Boykott aufrecht zu erhalten
Unser nächstes Ziel lag noch immer in Sachsen. Es war
Freyburg an der Unstrut
bzw. die dortige Neuenburg aus dem Jahre 1090 eine der ältesten und bedeutendsten Burgen der Landgrafen von Thüringen. Im Grundriss ähnelt sie der Wartburg, die wir auch noch besuchen werden.... Und zwar gleich als Nächste. Denn unsere Reie führt uns weiter nach
Eisenach
und somit nach Thüringen. Aber vor allem auf die geschichtsträchtigste Burg Deutschlands, dieWartburg
Erstmal die Motorrad-Gepäck Hardcore - Sicherung anbringen:
... und dann ab auf den Berg, hinan zur Burg:
auf der u.a. der berühmte Sängerkrieg stattgefunden haben soll ...
Auch der Rest der Geschichte diese Burg ist wohlbekannt, Martin Luther und seine Bibelübersetzung, der Besuch Goethes, das Wartburgfest der bürgerlich-demokratischen Studenten 1817 ....
Tja und dann kommt unser Hochzeitstag und den verbringen wir in einem RICHTIGEN SCHLOSS und zwar in
Schloss Landsberg in Meiningen
... dort bekommt auch unsere Triumph Gesellschaft.
Auf unserem Weg Richtung Pappenheim, verlassen wir Thüringen Richtung Bayern und nehmen in Pommersfelden auch noch das Schloß Weißenstein "mit":
Pappenheim
Tja und dann konnte Bettina endlich ihrem "Pappenheimer" die Hand schütteln. Ein Begriff, von dem wir nun wissen, dass er falsch verwendet wird. Ursprünglich meint Schiller's Wallenstein mit dem Begriff "Pappenheimer" seine besonders treuen, verlässlichen Verbündeten.
Na bitte, es gibt ihn, den Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim
Na und wenn wir schon in Bayern sind .....
Wer Disneys Märchenschlösser kennt, der kennt es, auch wenn er es noch nie selbst gesehen hat. Wie aus dem Filmmärchen gerissen, thront das meistbesuchte Schloss Ludwigs des II. in Schwangau/Hohenschwangau:
Neuschwanstein.....
voilà:
... na und Hohenschwangau - ah ned schlecht:
Einer der Schönsten Eindrücke war allerdings die längste Burg der Welt:
Burghausen
Das an der österreichischen Grenze gelegene Burghausen hat nicht nur eine wunderschöne Burg zu bieten, sondern ist auch sonst ein schönes, entspanntes, charmantes Städtchen...
Na und dann geht's über Bad Schallerbach und die Ruinen Aggstein und Dürnstein (aarghh - vielleicht sollte man sich das mit IKEA und dem sprengen doch noch überlegen
Eigentlich ist die Woche mit ihren 2500km wie im Fluge vergangen.
Ich vermute ein derartiger "Ausflug" wird kein Einzelfall bleiben ....
Geschrieben von Michael Elstner
in Born To Be Wild, Reisen
um
23:22
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Tags für diesen Artikel: 30jähriger Krieg, Albrecht der Stolze, Altzella, babe, Bayern, bike, biker, born to be wild, Burg, Burghausen, cafe racer, chopper, Christiansdorf, cruiser, Dietrich der Bedrängte, Eisenach, Freiberg, Freyburg, Hedwig von Ballenstedt, Hohenschwangau, Karl IV., Kloster, Landsberg, Limburg-Luxemburg, Meiningen, Meissen, motorbike, motorcycle, Motorrad, Neuenburg, Neuschwanstein, Nossen, Otto der Reiche, Oybin, Pappenheim, Pommersfelden, Prag, reise, Sabine Ebert;Die Hebamme, Sachsen, Speedmaster, Thüringen, Triumph, Unstrut, Wartburg, Weisenfels, Weissenstein, Wettin
Dienstag, 7. August 2012
Aktueller Basic - Workshop
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
um
01:03
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Mittwoch, 11. April 2012
Aktueller Paarworkshop
Anda Dan Saya
AndaDanSaya
Paarworkshop mit Bettina und Michael
24.5.-26.5.2013
In Reichenau/Rax
Leitung: Bettina und Michael Elstner
AndaDanSaya
Paarworkshop mit Bettina und Michael
24.5.-26.5.2013
In Reichenau/Rax
Leitung: Bettina und Michael Elstner
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
um
01:04
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Aktueller Basic - Workshop
Basic 3
Basic 3
Basic 3
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
um
01:01
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Dienstag, 3. April 2012
Wehrt euch !!!
Verschlüsselt alles wie's nur geht ...
Macht es Ihnen so teuer, wie's nur geht !
... z.b. mit GnuPG
siehe: GnuPg - gpg
Auszug aus der CD von:
VDS Voratsdatenspeicherung
Weißes Rauschen im Netz
Verschlüsselte Kommunikation hat noch einen Nebeneffekt: Es wird dadurch quasi Hintergrundrauschen erzeugt, das es Datenkraken8 erschwert, die gesuchten Informationen (z. B. von politischen Aktivisten, Menschenrechtler usw.) herauszufischen. Wenn viele Menschen in ihrem Alltag Dinge wie z. B. Einkaufslisten verschlüsseln, dann sind diese Nachrichten nicht von anderen verschlüsselten zu unterscheiden. Die zu knackenden Datenberge wachsen und mit ihnen steigt der Aufwand überhaupt an relevante Informationen heranzukommen. Kritische Informationen werden so doppelt geschützt: Nicht nur durch die Verschlüsselung (welche, falls überhaupt knackbar, dann nur mit immensem Aufwand), sondern auch durch die Vielzahl an unwichtigen Nachrichten. Darum bieten manche Webseiten ihren Inhalt zwar öffentlich aber verschlüsselt an9: Natürlich kann sie jeder Mensch lesen, der auf die Seite geht, aber was die einzelnen Nutzer genau auf der Seite machen, das bleibt im Verborgenen. Gleichzeitig werden Massen an verschlüsselten Daten erzeugt, die es potentiellen Überwacher deutlich erschweren, relevante Informationen zu sammeln.
Macht es Ihnen so teuer, wie's nur geht !
... z.b. mit GnuPG
siehe: GnuPg - gpg
Auszug aus der CD von:
VDS Voratsdatenspeicherung
Weißes Rauschen im Netz
Verschlüsselte Kommunikation hat noch einen Nebeneffekt: Es wird dadurch quasi Hintergrundrauschen erzeugt, das es Datenkraken8 erschwert, die gesuchten Informationen (z. B. von politischen Aktivisten, Menschenrechtler usw.) herauszufischen. Wenn viele Menschen in ihrem Alltag Dinge wie z. B. Einkaufslisten verschlüsseln, dann sind diese Nachrichten nicht von anderen verschlüsselten zu unterscheiden. Die zu knackenden Datenberge wachsen und mit ihnen steigt der Aufwand überhaupt an relevante Informationen heranzukommen. Kritische Informationen werden so doppelt geschützt: Nicht nur durch die Verschlüsselung (welche, falls überhaupt knackbar, dann nur mit immensem Aufwand), sondern auch durch die Vielzahl an unwichtigen Nachrichten. Darum bieten manche Webseiten ihren Inhalt zwar öffentlich aber verschlüsselt an9: Natürlich kann sie jeder Mensch lesen, der auf die Seite geht, aber was die einzelnen Nutzer genau auf der Seite machen, das bleibt im Verborgenen. Gleichzeitig werden Massen an verschlüsselten Daten erzeugt, die es potentiellen Überwacher deutlich erschweren, relevante Informationen zu sammeln.
Geschrieben von Michael Elstner
in Politik und politische Emotion
um
12:54
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Privacy
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. – Benjamin Franklin, 1759
...Freidaten
...Freidaten
Geschrieben von Michael Elstner
in Politik und politische Emotion
um
12:49
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Dienstag, 28. Februar 2012
Wutbürger = Konterrevolutionäre ?
Na klar - und was gerade (politisch) stattfindet ist eine Revolution ? !!
Selten solchen Quatsch im Blätterwald und Internet gelesen.
Sascha Lobo über den Wutbürger
Spiegel - Wutbürger
Die Establishment-Linke scheint, wie schon im damaligen Spanien, auf alles d'raufhauen zu wollen, was deren Monopol auf eine "Revolution" gefährden könnte. Nur dass sie heute bereits marginalisiert ist. Auch das verwenden antiquierter marxistischer Begriffe, gibt kaum mehr her als einen pseudo - intellektuellen Anstrich.
Im Moment ist ein deutlicher Paradigmenwechsel am Horizont und eine Erscheinungsform davon ist der "Wutbürger".
Es sind vielmehr jene, die diesem Typus den "Konterrevolutionär" ankleben wollen, die es nicht verkraften, dass sich die Dinge ändern und sie nicht mehr die "Speerspitzen" der Veränderung sind, weil diese sich nicht mehr verideologisieren lässt ... Wir brauchen keine Vordenker, vor allem dann nicht, wenn sie Hinten- Nachdenker sind.
Die Dummheit, sich aus Gewohnheit in die immer gleiche Richtung "Fortschritten" zu wollen, als "Revolutionär" anzusehen, vergisst, dass eine gleichförmige Bewegung relativ zu den Bewegten keine mehr ist.
Es ist ebenso dumm und gefährlich, wie die Menge, die beim Rockkomzert zur Bühne drängt, wobei die hinten immer noch nach schieben, wobei die vorne schon bemerken, dass Menschen schon tot getrampelt werden. Aber die Hinteren schreien weiter "Fotschritt!! , Fortschritt !!!" und beschimpfen diejenigen, die versuchen auf die Menschen nicht d'raufzusteigen, als "Konterrevolutionäre".
Ich meine, nicht die Selbst - Denker oder Selbst - Sucher sind Verantwortungslos, sondern, die Nach - beter. SIE sind die Systemerhalter, nicht jene, die andere Ausdrucksformen suchen.
Es wurden ja auch Anarchisten aller Ausprägungen von der "so - genannten" - "einzig wahren" "Linken" (wer immer das ist) schon immer als "Bourgeois" (und das war nicht nett gemeint) bezeichnet. Selbst - Denken war den Totalitaristen schon immer verhasst, egal ob "Rechts" oder "Links".
Soweit das für mich erkennbar ist, sind die Menschen, denen man so Schildchen aufklebt, wie "Wutbürger", wenn überhaupt, dann eher anarchistischen Werthaltungen zuzurechnen ...
Wir werden sehen wo die Dinge hinführen, aber wahrscheinlich nicht dorthin, wo uns "Experten" glauben machen.
Selten solchen Quatsch im Blätterwald und Internet gelesen.
Sascha Lobo über den Wutbürger
Spiegel - Wutbürger
Die Establishment-Linke scheint, wie schon im damaligen Spanien, auf alles d'raufhauen zu wollen, was deren Monopol auf eine "Revolution" gefährden könnte. Nur dass sie heute bereits marginalisiert ist. Auch das verwenden antiquierter marxistischer Begriffe, gibt kaum mehr her als einen pseudo - intellektuellen Anstrich.
Im Moment ist ein deutlicher Paradigmenwechsel am Horizont und eine Erscheinungsform davon ist der "Wutbürger".
Es sind vielmehr jene, die diesem Typus den "Konterrevolutionär" ankleben wollen, die es nicht verkraften, dass sich die Dinge ändern und sie nicht mehr die "Speerspitzen" der Veränderung sind, weil diese sich nicht mehr verideologisieren lässt ... Wir brauchen keine Vordenker, vor allem dann nicht, wenn sie Hinten- Nachdenker sind.
Die Dummheit, sich aus Gewohnheit in die immer gleiche Richtung "Fortschritten" zu wollen, als "Revolutionär" anzusehen, vergisst, dass eine gleichförmige Bewegung relativ zu den Bewegten keine mehr ist.
Es ist ebenso dumm und gefährlich, wie die Menge, die beim Rockkomzert zur Bühne drängt, wobei die hinten immer noch nach schieben, wobei die vorne schon bemerken, dass Menschen schon tot getrampelt werden. Aber die Hinteren schreien weiter "Fotschritt!! , Fortschritt !!!" und beschimpfen diejenigen, die versuchen auf die Menschen nicht d'raufzusteigen, als "Konterrevolutionäre".
Ich meine, nicht die Selbst - Denker oder Selbst - Sucher sind Verantwortungslos, sondern, die Nach - beter. SIE sind die Systemerhalter, nicht jene, die andere Ausdrucksformen suchen.
Es wurden ja auch Anarchisten aller Ausprägungen von der "so - genannten" - "einzig wahren" "Linken" (wer immer das ist) schon immer als "Bourgeois" (und das war nicht nett gemeint) bezeichnet. Selbst - Denken war den Totalitaristen schon immer verhasst, egal ob "Rechts" oder "Links".
Soweit das für mich erkennbar ist, sind die Menschen, denen man so Schildchen aufklebt, wie "Wutbürger", wenn überhaupt, dann eher anarchistischen Werthaltungen zuzurechnen ...
Wir werden sehen wo die Dinge hinführen, aber wahrscheinlich nicht dorthin, wo uns "Experten" glauben machen.
Geschrieben von Michael Elstner
in Politik und politische Emotion
um
01:35
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Dienstag, 23. August 2011
Triumph in Korsika und Sardinien
Zuallererst - Info zu den Bildern: Wenn ihr mit der Maus über die Bilder fährt poppt eine Vergrößerung davon auf. Manchmal braucht's ein bisschen, manchmal muss man mit der Maus erst aus dem Bild und nochmals darüberfahren. Sollte eine Vergrößerung aus dem Fenster oben oder unten hinausreichen - einfach den Text in die Gegenrichtung scrollen und nochmals versuchen. Beim seitlichen hinausragen kann man sich mit den Pfeiltasten helfen.
So und nun ...
Mitte Juli war's endlich so weit. Nach Jahren der Abstinenz stand die erste größere Bikertour wieder auf dem Programm ....

Die Anfahrt war problemlos, aber wettermäßig durchwachsen. Die Navikonstruktion war echt "Custom" hat aber bestens funktioniert.
Ein Iphone 3GS am Bordnetz mit Haltevorrichtung made by Schwiegerdaddy ...

Auch das Babe war standesgemäß und stilecht:
Somit war es kein Problem Bastia auf Korsika zu erreichen und gleich nach U Furu bei Porto Vecchio durchzustarten. br>
U Furu ist ein FKK Campingplatz in einem Naturschutzgebiet und bietet ein wunderschönes Ambiente. Splitternackt in Felsen herumzuklettern war auch eine nicht zu verachtende Selbst - Erfahrung
Der erste Erkundungsritt führte uns nach Bonifacio ein romantisches Hafenstädtchen am Südzipfel von Korsika mit einem atemberaubenden Panorama, welches auf ausgewaschenen Klippen, wie auf einem Balkon thront. Aber davon später mehr.
Vorerst mal einen Vorgeschmack - bitte sehr:
Aber auch Porto Vecchio hat wunderschöne Plätze, wie zum Beispiel der Strand von St. Cyprien ..

Unser weiteres Erkunden der korsischen Süd und Westküste brachte uns auch zu weiteren bezaubernden Plätzen zu denen neben Bonifacio auch Sartene gehört:


Wie schön das ganze ist, sieht man auch am erstrahlen der Biker, wobei die kurvigen Strassen das ihre zum Rausch der Sinne beitragen.
Von Pertusato bei Bonifacio hat man den besten Panoramablick auf Bonifacio als überdimensionalen Balkon auf das Meer.


Aber auch das Hinterland lässt für uns "Asterix auf Korsika" in Real - 3D wiedererstehen.

Zurück in U Furu finden wir in Ergänzung zum Begriff des "naked bike" die lange ersehnte fleischwerdung des "naked biker"
Und hin und wieder muss man auch die Sau rauslassen ...
Unseren Schwarzkittel hätten wir allerdings gegen Obelix verteidigt.
Ewig konnten wir leider nicht in Korsika bleiben und wollten auch noch das Abenteuer Sardinien bestehen. Also begaben wir uns in den Hafen von Bonifacio um uns nach Santa Teresa di Gallura bringen zu lassen.
Sardinien ist eine sehr mystisch anmutende Insel, auf welcher man jeden Augenblick über sogenannte "Feenhäuser" stoplert, Domus de Janas genannt. Diese Plätze sind zumeist von den Nuraghern erbaute Plätze und der erste eindrucksvolle derartige Ort ist der Roccia dell'elefante (Elefantenfelsen) bei Castelsardo, ein natürlich verwitterter Fels, der einem Elefanten frappierend ähnlich sieht.

Entlang der Nordküste Sardiniens, lassen wir Sassari hinter uns und erreichen schließlich unser Ziel: Alghero
Unsere Speedmaster bekommt dort Gesellschaft von einer Boneville.

Alghero ist eine faszinierende Küstenstadt, umgeben von vorzeitlichen Kraftplätzen der Nuragher, so zum Beispiel die Nekropole Anghelu Ruju

oder das Nuragher - Dorf bei Palmavera, mit einem großen Versammlungsplatz. Das Eindrucksvollste Zeugnis Sardinischer Vorzeit und magisch - mythischer Kraft der Insel zeigt sich aber erst auf unserer Fahrt nach Bosa.
Schon die Hinfahrt über die Küstenstrasse ist ein bleibender Eindruck.

Aber bei Villanova Monteleone und dessen archeologischer Stätte Appiu
trifft einem wirklich eine Welle mystischer Kraft, alleine wenn man den Wald betritt, der zu den Gigantengräbern und Steinaltären führt.
Um zu unserer Fähre an's Festland zu gelangen, müssen wir wieder durch die ganze Insel Richtung Osten nach Olbia und auf dem Weg dorthin, der für Biker ebenfalls ein Zuckerl darstellt, machen wir unsere letzte mystische Sardinien - Station. In einem kleinen Hirtendorf namens Rebeccu bei Bonorva befindet sich ein Quellheiligtum, Su Lumarzu genannt. Da mussten wir natürlich hin und obwohl es gar nicht leicht zu finden war, haben wir es geschafft. Auch dieser Platz hat zweifelsohne - KRAFT

Einziger Negativpunkt der Reise war die selbstherrliche Moby-Lines - Fährgesellschaft, die in den meisten Belangen Kundenfeindlich agiert und uns, sowie eine Menge anderer Leute, in Olbia kommentarlos über eine Stunde lang auf die Fähre nach Piombino/Toskana warten lässt.

Die Fähre passiert Elba und bringt uns mit 1,5 Stunden Verspätung in die Toskana.
Dort machen wir uns durch die bezaubernden kurevnreichen Strassen auf den Weg nach nach San Gimignano. Zuvor gab es aber noch einen Zwischenstopp in Grossetto.

Ein unerwarteter Höhepunkt war aber unser spontaner Besuch in der Abtei San Galgano, die man ebenfalls als Kraftplatz bezeichnen kann und die, vor allem am Spätnachmittag/Abend eine große romantische Stimmung in die Toskana zaubert. Auch das Schwert im Stein, das an die Artussage erinnert ist ein eindrucksvolles Friedenssymbol, das uns innehalten lässt.
Und so verbringen wir noch einen letzten erhohlsamen Tag in San Gimignano.


bevor es über Florenz zurück nach Hause geht ...So und nun ...
Mitte Juli war's endlich so weit. Nach Jahren der Abstinenz stand die erste größere Bikertour wieder auf dem Programm ....
I'm gonna hit the highway like a battering ram on a silver black Phantom bike:
Oh, when the metal is hot and the engine is hungry and we're all about to see the light
Die Anfahrt war problemlos, aber wettermäßig durchwachsen. Die Navikonstruktion war echt "Custom" hat aber bestens funktioniert.
Ein Iphone 3GS am Bordnetz mit Haltevorrichtung made by Schwiegerdaddy ...
Auch das Babe war standesgemäß und stilecht:
Oh baby, you're the only thing in this whole world that's pure and good and right and wherever you are and wherever you go there's always gonna be some light
Somit war es kein Problem Bastia auf Korsika zu erreichen und gleich nach U Furu bei Porto Vecchio durchzustarten. br>
U Furu ist ein FKK Campingplatz in einem Naturschutzgebiet und bietet ein wunderschönes Ambiente. Splitternackt in Felsen herumzuklettern war auch eine nicht zu verachtende Selbst - Erfahrung
Der erste Erkundungsritt führte uns nach Bonifacio ein romantisches Hafenstädtchen am Südzipfel von Korsika mit einem atemberaubenden Panorama, welches auf ausgewaschenen Klippen, wie auf einem Balkon thront. Aber davon später mehr.
Vorerst mal einen Vorgeschmack - bitte sehr:
Aber auch Porto Vecchio hat wunderschöne Plätze, wie zum Beispiel der Strand von St. Cyprien ..
Unser weiteres Erkunden der korsischen Süd und Westküste brachte uns auch zu weiteren bezaubernden Plätzen zu denen neben Bonifacio auch Sartene gehört:
Wie schön das ganze ist, sieht man auch am erstrahlen der Biker, wobei die kurvigen Strassen das ihre zum Rausch der Sinne beitragen.
Oh and my skin is raw but my soul is ripe and no one's gonna stop me now I'm gonna make my escape
Von Pertusato bei Bonifacio hat man den besten Panoramablick auf Bonifacio als überdimensionalen Balkon auf das Meer.
Aber auch das Hinterland lässt für uns "Asterix auf Korsika" in Real - 3D wiedererstehen.
Zurück in U Furu finden wir in Ergänzung zum Begriff des "naked bike" die lange ersehnte fleischwerdung des "naked biker"
Und hin und wieder muss man auch die Sau rauslassen ...
Ewig konnten wir leider nicht in Korsika bleiben und wollten auch noch das Abenteuer Sardinien bestehen. Also begaben wir uns in den Hafen von Bonifacio um uns nach Santa Teresa di Gallura bringen zu lassen.
Sardinien ist eine sehr mystisch anmutende Insel, auf welcher man jeden Augenblick über sogenannte "Feenhäuser" stoplert, Domus de Janas genannt. Diese Plätze sind zumeist von den Nuraghern erbaute Plätze und der erste eindrucksvolle derartige Ort ist der Roccia dell'elefante (Elefantenfelsen) bei Castelsardo, ein natürlich verwitterter Fels, der einem Elefanten frappierend ähnlich sieht.
Entlang der Nordküste Sardiniens, lassen wir Sassari hinter uns und erreichen schließlich unser Ziel: Alghero
Unsere Speedmaster bekommt dort Gesellschaft von einer Boneville.
oder das Nuragher - Dorf bei Palmavera, mit einem großen Versammlungsplatz. Das Eindrucksvollste Zeugnis Sardinischer Vorzeit und magisch - mythischer Kraft der Insel zeigt sich aber erst auf unserer Fahrt nach Bosa.
Schon die Hinfahrt über die Küstenstrasse ist ein bleibender Eindruck.
Aber bei Villanova Monteleone und dessen archeologischer Stätte Appiu
trifft einem wirklich eine Welle mystischer Kraft, alleine wenn man den Wald betritt, der zu den Gigantengräbern und Steinaltären führt.
Um zu unserer Fähre an's Festland zu gelangen, müssen wir wieder durch die ganze Insel Richtung Osten nach Olbia und auf dem Weg dorthin, der für Biker ebenfalls ein Zuckerl darstellt, machen wir unsere letzte mystische Sardinien - Station. In einem kleinen Hirtendorf namens Rebeccu bei Bonorva befindet sich ein Quellheiligtum, Su Lumarzu genannt. Da mussten wir natürlich hin und obwohl es gar nicht leicht zu finden war, haben wir es geschafft. Auch dieser Platz hat zweifelsohne - KRAFT
Einziger Negativpunkt der Reise war die selbstherrliche Moby-Lines - Fährgesellschaft, die in den meisten Belangen Kundenfeindlich agiert und uns, sowie eine Menge anderer Leute, in Olbia kommentarlos über eine Stunde lang auf die Fähre nach Piombino/Toskana warten lässt.
Dort machen wir uns durch die bezaubernden kurevnreichen Strassen auf den Weg nach nach San Gimignano. Zuvor gab es aber noch einen Zwischenstopp in Grossetto.
Ein unerwarteter Höhepunkt war aber unser spontaner Besuch in der Abtei San Galgano, die man ebenfalls als Kraftplatz bezeichnen kann und die, vor allem am Spätnachmittag/Abend eine große romantische Stimmung in die Toskana zaubert. Auch das Schwert im Stein, das an die Artussage erinnert ist ein eindrucksvolles Friedenssymbol, das uns innehalten lässt.
Und so verbringen wir noch einen letzten erhohlsamen Tag in San Gimignano.
But when the day is done and the sun goes down and the moonlight's shining through ..
Breakin' out of my body and flyin' away like a bat out of hell
Geschrieben von Michael Elstner
in Born To Be Wild, Reisen
um
13:35
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Tags für diesen Artikel: 3gs, alghero, anghelu ruju, appiu, babe, bastia, biker, boneville, bonifacio, bonorva, bosa, castelsardo, domus de janas, elba, elefantenfelsen, feenhäuser, fkk, grossetto, iphone, korsika, kraftplatz, magisch, mystisch, nackt, naked, navi, nekropole, nude, nuraghe, olbia, palmavera, pertusato, petra longa, porto vecchio, rebeccu, roccia dell'elefante, san galgano, san gimignano, santa teresa di gallura, sardinien, sartene, speedmaster, st cyprien, su lumarzu, triumph, u furu, ufuru, villanova monteleone
Donnerstag, 17. März 2011
Die (hoffentlich?) letzten Kreuzritter
Wie in diesen Tagen in der Presse zu lesen ist, gingen die Wogen rund um das Kreuz und deren Bedeutung für die vor allem katholische Kirche und die sie flankierenden Kulturkämpfer wieder einmal hoch.
Die Konfessionsfreien
AG-ATHE
derStandard
Die Presse
ORF
Ob in Kindergärten Kreuze hängen, oder nicht halte ich persönlich ja für ziemlich uninteressant, aber die Pflicht sie aufzuhängen erscheint mir doch reichlich dubios.
Die höhnische Perfidie aber, mit der der VfGh diese Situation auch noch als Rechtens hinzubiegen versucht, erschüttert nach meinem Vertrauen in die Politik, auch noch mein Vertrauen in den Rechtsstaat und vor allem in den VfGh
Es standen jene Passagen des NÖ Kindergartengesetzes 2006, LGBl. 5060‐2 zur Begutachtung, welche u. a. das Anbringen des Kreuzes in den Gemeinschaftsräumen der Kindergärten betreffen:
In allen Gruppenräumen jener Kindergärten, an denen die Mehrzahl der Kindergartenkinder einem christlichen Religionsbekenntnis angehört, ist ein Kreuz anzubringen.
Nun hat der Verfassungsgerichtshof verschiedenes festgestellt, und welch abenteuerliche Spagate die beteiligten Richter ableisten mussten, um der Politik und dem Volksempfinden zu Diensten zu sein, grenzt bereits ans Kabarettistische.
Zum Beispiel:
Aus dem Gesetz selbst lässt sich nicht ableiten, dass das Kreuz in der Absicht angebracht werden sollte, die den Kindergarten besuchenden Kinder mit dessen Hilfe in eine bestimmte religiöse Richtung zu beeinflussen.
Also wäre es nach dieser Logik auch kein Problem gewesen, Buddhastatuen oder siebenarmige Leuchter oder Thangkas aufzuhängen oder –stellen ?
Vor allem die Prämisse für so ein Hängegebot, nämlich, die „Mehrzahl christlicher Kinder“, zeigt ja deutlich an, dass es sehr wohl darum geht „Mehrheit“ und damit auch „Macht“ zu demonstrieren. In Anbetracht der realen Position der katholischen Kirche und der rasanten Kirchenaustrittsraten eine ohnmächtige Machtdemonstration, aber trotz allem eine Solche. Und Macht beeinflusst ohne Zweifel.
Diese Wirkungsrichtung zeigen ja auch ganz deutlich die öffentlichen Reaktionen der berufenen Wertewächter:
Landeshauptman Erwin Pröll:
Nun steht fest „dass in Niederösterreich der christliche Glaube und die christlichen Grundwerte weiter hochgehalten werden“. Symbol dafür ist auch das Kreuz.
H.C. Strache:
… der mit seiner Partei ja ein besonders inniges Verhältnis zum VfGh hat ist auch voll des Lobes:
Man möge sich weiterhin dafür einsetzen "das Kreuz als Symbol unserer Tradition und damit eines Wertesystems, das Freiheit und Menschenwürde im Zentrum hat, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen". In diesem Sinne sei dem VfGH Respekt zu zollen, der das Symbol des Kreuzes offenbar als "verteidigenswert" erachte und angeblichen Entwicklungen, die damit im Zusammenhang stehenden historisch-kulturellen Errungenschaften in Frage stellen würden, eine Absage erteile.
Dafür, dass sich aus dem Gesetz so etwas nicht ableiten lässt, leiten aber doch offenbar fast alle Repräsentanten diverser Organisationen und Parteien genau dieses aus dem Gesetz ab.
… und auch einige Zeilen weiter schreiben die Beurteiler:
Das Kreuz ist ohne Zweifel zu einem Symbol der abendländischen Geistesgeschichte geworden. Darüber hinaus war es stets und ist es auch heute ein religiöses Symbol christlicher Kirchen. Das bedeutet vor dem verfassungsrechtlichen Hintergrund, vor dem die angefochtene gesetzliche Regelung insgesamt zu beurteilen ist, aber nicht, dass dem Gesetzgeber bei systematischer und verfassungskonformer Auslegung des Gesetzes eine – von der Zweitantragstellerin angenommene – staatliche Äußerung einer Präferenz für eine bestimmte Religion oder gar einer Glaubensüberzeugung zugesonnen werden könnte:
„Ein vollkommner Widerspruch bleibt gleich geheimnisvoll für Kluge wie für Toren“, bleibt da nur zu sagen.
Zum D’rübersteuen schiebt der VfGh auch noch die Begründung nach:
In einem staatskirchenrechtlichen System wie dem österreichischen, das vom Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche geprägt ist, scheidet eine Deutung des Symbols des Kreuzes dahingehend, dass es als Ausdruck eines Staatskirchentums verstanden werden kann, daher von vornherein aus.
Das ist ja sowas von offenbar ein sich selbst stützendes Argumentationssystem nach dem Motto, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“ , dass es schon weh tut.
Das Kreuz ist zwar … „ohne Zweifel zu einem Symbol der abendländischen Geistesgeschichte geworden. Darüber hinaus war es stets und ist es auch heute ein religiöses Symbol christlicher Kirchen.“ .. aber, da wir in Österreich den Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche haben, „scheidet eine Deutung des Symbols des Kreuzes dahingehend, dass es als Ausdruck eines Staatskirchentums verstanden werden kann, daher von vornherein aus.“.
Das ist einfach unglaublich und eine Beleidigung jeglichen logischen Zugangsversuches.
In Anbetracht dessen, was „unter dem Zeichen des Kreuzes“ alles schon geschehen ist - Das fängt bei Kreuz – zug an und hört bei Kreuz – weh (;-) ) nicht auf, würde ich persönlich als durchaus spirituell gearteter Mensch, mit deutlichen Wurzeln in dieser Kultur und jahrzehntelangem Besuch in katholischen Privatschulen, das Kreuz als Symbol des Stolzes der Prölls, Straches und Rosenkranzes nicht vermissen.
Im Gegenteil.
Die Kampfrhetorik dieser seltsamen Gesellen, die das Kreuz offenbar nur als Antithese zum Halbmond erblicken und die Hintergründen und Parteien entstammen, denen Moral, Menschlichkeit und humanitäre Wertetreue nicht ohne weiteres zugebilligt wird, macht mir eher Unbehagen und Übelkeit.
Solche Verfechter hat das Kreuz als mythisches Symbol, dass weit über die von uns veralltäglichte Bedeutung hinausgeht, nicht verdient.
In seiner jetzigen Form, als prangendes Siegessymbol einer durch Mißbrauch und Hexenverbrennungen assoziierten Kirche oder des Kulturkampfes illustrer Interessensrkämpfer, hat es in und über den Köpfen unserer Kinder wohl wirklich nichts verloren.
Vor allem aber, hat es meiner Meinung nach, nicht „per Gesetz“ verordnet zu werden.
Die Konfessionsfreien
AG-ATHE
derStandard
Die Presse
ORF
Ob in Kindergärten Kreuze hängen, oder nicht halte ich persönlich ja für ziemlich uninteressant, aber die Pflicht sie aufzuhängen erscheint mir doch reichlich dubios.
Die höhnische Perfidie aber, mit der der VfGh diese Situation auch noch als Rechtens hinzubiegen versucht, erschüttert nach meinem Vertrauen in die Politik, auch noch mein Vertrauen in den Rechtsstaat und vor allem in den VfGh
Es standen jene Passagen des NÖ Kindergartengesetzes 2006, LGBl. 5060‐2 zur Begutachtung, welche u. a. das Anbringen des Kreuzes in den Gemeinschaftsräumen der Kindergärten betreffen:
---
In allen Gruppenräumen jener Kindergärten, an denen die Mehrzahl der Kindergartenkinder einem christlichen Religionsbekenntnis angehört, ist ein Kreuz anzubringen.
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Nun hat der Verfassungsgerichtshof verschiedenes festgestellt, und welch abenteuerliche Spagate die beteiligten Richter ableisten mussten, um der Politik und dem Volksempfinden zu Diensten zu sein, grenzt bereits ans Kabarettistische.
Zum Beispiel:
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Aus dem Gesetz selbst lässt sich nicht ableiten, dass das Kreuz in der Absicht angebracht werden sollte, die den Kindergarten besuchenden Kinder mit dessen Hilfe in eine bestimmte religiöse Richtung zu beeinflussen.
---
Also wäre es nach dieser Logik auch kein Problem gewesen, Buddhastatuen oder siebenarmige Leuchter oder Thangkas aufzuhängen oder –stellen ?
Vor allem die Prämisse für so ein Hängegebot, nämlich, die „Mehrzahl christlicher Kinder“, zeigt ja deutlich an, dass es sehr wohl darum geht „Mehrheit“ und damit auch „Macht“ zu demonstrieren. In Anbetracht der realen Position der katholischen Kirche und der rasanten Kirchenaustrittsraten eine ohnmächtige Machtdemonstration, aber trotz allem eine Solche. Und Macht beeinflusst ohne Zweifel.
Diese Wirkungsrichtung zeigen ja auch ganz deutlich die öffentlichen Reaktionen der berufenen Wertewächter:
Landeshauptman Erwin Pröll:
---
Nun steht fest „dass in Niederösterreich der christliche Glaube und die christlichen Grundwerte weiter hochgehalten werden“. Symbol dafür ist auch das Kreuz.
---
H.C. Strache:
… der mit seiner Partei ja ein besonders inniges Verhältnis zum VfGh hat ist auch voll des Lobes:
---
Man möge sich weiterhin dafür einsetzen "das Kreuz als Symbol unserer Tradition und damit eines Wertesystems, das Freiheit und Menschenwürde im Zentrum hat, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen". In diesem Sinne sei dem VfGH Respekt zu zollen, der das Symbol des Kreuzes offenbar als "verteidigenswert" erachte und angeblichen Entwicklungen, die damit im Zusammenhang stehenden historisch-kulturellen Errungenschaften in Frage stellen würden, eine Absage erteile.
---
Dafür, dass sich aus dem Gesetz so etwas nicht ableiten lässt, leiten aber doch offenbar fast alle Repräsentanten diverser Organisationen und Parteien genau dieses aus dem Gesetz ab.
… und auch einige Zeilen weiter schreiben die Beurteiler:
---
Das Kreuz ist ohne Zweifel zu einem Symbol der abendländischen Geistesgeschichte geworden. Darüber hinaus war es stets und ist es auch heute ein religiöses Symbol christlicher Kirchen. Das bedeutet vor dem verfassungsrechtlichen Hintergrund, vor dem die angefochtene gesetzliche Regelung insgesamt zu beurteilen ist, aber nicht, dass dem Gesetzgeber bei systematischer und verfassungskonformer Auslegung des Gesetzes eine – von der Zweitantragstellerin angenommene – staatliche Äußerung einer Präferenz für eine bestimmte Religion oder gar einer Glaubensüberzeugung zugesonnen werden könnte:
---
„Ein vollkommner Widerspruch bleibt gleich geheimnisvoll für Kluge wie für Toren“, bleibt da nur zu sagen.
Zum D’rübersteuen schiebt der VfGh auch noch die Begründung nach:
---
In einem staatskirchenrechtlichen System wie dem österreichischen, das vom Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche geprägt ist, scheidet eine Deutung des Symbols des Kreuzes dahingehend, dass es als Ausdruck eines Staatskirchentums verstanden werden kann, daher von vornherein aus.
---
Das ist ja sowas von offenbar ein sich selbst stützendes Argumentationssystem nach dem Motto, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“ , dass es schon weh tut.
Das Kreuz ist zwar … „ohne Zweifel zu einem Symbol der abendländischen Geistesgeschichte geworden. Darüber hinaus war es stets und ist es auch heute ein religiöses Symbol christlicher Kirchen.“ .. aber, da wir in Österreich den Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche haben, „scheidet eine Deutung des Symbols des Kreuzes dahingehend, dass es als Ausdruck eines Staatskirchentums verstanden werden kann, daher von vornherein aus.“.
Das ist einfach unglaublich und eine Beleidigung jeglichen logischen Zugangsversuches.
In Anbetracht dessen, was „unter dem Zeichen des Kreuzes“ alles schon geschehen ist - Das fängt bei Kreuz – zug an und hört bei Kreuz – weh (;-) ) nicht auf, würde ich persönlich als durchaus spirituell gearteter Mensch, mit deutlichen Wurzeln in dieser Kultur und jahrzehntelangem Besuch in katholischen Privatschulen, das Kreuz als Symbol des Stolzes der Prölls, Straches und Rosenkranzes nicht vermissen.
Im Gegenteil.
Die Kampfrhetorik dieser seltsamen Gesellen, die das Kreuz offenbar nur als Antithese zum Halbmond erblicken und die Hintergründen und Parteien entstammen, denen Moral, Menschlichkeit und humanitäre Wertetreue nicht ohne weiteres zugebilligt wird, macht mir eher Unbehagen und Übelkeit.
Solche Verfechter hat das Kreuz als mythisches Symbol, dass weit über die von uns veralltäglichte Bedeutung hinausgeht, nicht verdient.
In seiner jetzigen Form, als prangendes Siegessymbol einer durch Mißbrauch und Hexenverbrennungen assoziierten Kirche oder des Kulturkampfes illustrer Interessensrkämpfer, hat es in und über den Köpfen unserer Kinder wohl wirklich nichts verloren.
Vor allem aber, hat es meiner Meinung nach, nicht „per Gesetz“ verordnet zu werden.
Geschrieben von Michael Elstner
in Politik und politische Emotion, Weltbilder
um
13:54
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Donnerstag, 24. Februar 2011
Neuer Workshoptermin für Basic - Workshop
Neuer Workshoptermin für Basic - Workshop:
Basic 1
Basic 1
Geschrieben von Michael Elstner
in Psychotherapie und Psychologie
um
23:40
| Kommentare (0)
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Mittwoch, 24. November 2010
STOPBANQUE
Eine äußerst interessante Aktion wurde in Frankreich gestartet und greift immer weiter um sich ...
Die Aktion trägt Namen wie Stopbanque oder bankrun2010 etc.
Im wesentlichen geht's darum, das derzeitige Ausbeutungssystem, dass ganze Länder bedroht, mit seinen eigenen Mitteln auszuhebeln.
Guckst du hier:
Bankrun2010
Revolution on Facebook
stopbanque.blogsport.de
Die Aktion trägt Namen wie Stopbanque oder bankrun2010 etc.
Im wesentlichen geht's darum, das derzeitige Ausbeutungssystem, dass ganze Länder bedroht, mit seinen eigenen Mitteln auszuhebeln.
Guckst du hier:
Bankrun2010
Revolution on Facebook
stopbanque.blogsport.de
Geschrieben von Michael Elstner
in Politik und politische Emotion
um
01:24
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