Aus Anlass der Diskussion im Blog von
FrauLehmann zum Thema
Frieden in Gaza möchte ich hier ein paar Gedanken zu Blog bringen.
“Krieg ist scheiße”
War die mir durchaus sympathische Aussage von Frau Lehmann, die mich zu diesen Gedanken, bzw. deren Niedertippung
motivierte.
Mir geht es um die Handlungsanleitung die sich daraus ergeben soll.
Und zwar eine Handlungsanleitung die eine real existente Vorbedingung erlaubt.
Die von Frau Lehman ventilierte Vorbedingung: "Nehmen wir an, es würden keine Kriege stattfinden" ist eben keine real Existente, wenn auch eine Wünschenswerte.
Denn diese Vorbedingung wäre eben eine bereits erst zu Schaffende.
Sie gesellt sich eben auch zu dem von mir in die Diskussion geworfenen Stehsatz:
“Stell dir vor es ist Krieg, un keiner geht hin …”
(… dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und lässt andere kämpfen für seine Sache, der muss sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.”
Carl Sandberg ?)
Mit der Moral und den Prinzipien ist das überhaupt so eine Sache.
Man möge dabei nicht vergessen, dass auch "Krieg ist Scheiße" ein Prinzip ist und somit dem Schicksal von Prinzipien an sich unterworfen ist, nämlich der Tatsache, dass ihre Gültigkeit ein situatives Ablaufdatum hat.
Ich möchte dabei betonen, dass ich hiermit "Krieg" als eine Form von "Kampf" im weitesten Sinne verstehe.
In Gaza eben als Kampf um die Sicherheit oder das Wohl der eigenen Gruppe (Wer auch immer die Gruppe bilden mag.)
Somit stellt sich die Frage, wie wir mit der IST - Situation, nämlich es GIBT Kriege umgehen, und wie wir zu der SOLL - Situation, nämlich Friedfertigkeit-an-sich kommen.
Wie der Gewalt entgegen treten, ohne noch mehr Leid in die Welt zu bringen ?
Meiner Meinung nach ist das leider nur mit durchaus auch kämpferischen Mitteln möglich (Selbstverteidigung, Notwehr - Recht, - im besten Sinne)
Wenn zum Beispiel Dinge passieren, wie hier erwähnt:
Pakistan: Islamisten drohen Schuelerinnen mit Tod
Wie eine allgemeine Friedfertigkeit etablieren ?
Hierzu bräuchte es, so meine ich die "Bekämpfung" der von Wilhelm Reich beschriebenen "emotionalen Pest", die Destruktiviät erst schafft, indem die Menschen, vor allem die Kinder, in ihrem Fühlen, Denken und auch organismisch behindert werden und diese Verletzungen der Peron und die darauf folgenden negativen Reaktionen sich zu destruktiven Netzen aufsummieren, welche ihrerseits die Tendenz haben sich selbst zu erhalten ...
... aber das würde jetzt zu weit führen ...
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