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Dienstag, 23. August 2011
Triumph in Korsika und Sardinien
So und nun ...
Mitte Juli war's endlich so weit. Nach Jahren der Abstinenz stand die erste größere Bikertour wieder auf dem Programm ....
I'm gonna hit the highway like a battering ram on a silver black Phantom bike:
Oh, when the metal is hot and the engine is hungry and we're all about to see the light
Die Anfahrt war problemlos, aber wettermäßig durchwachsen. Die Navikonstruktion war echt "Custom" hat aber bestens funktioniert.
Ein Iphone 3GS am Bordnetz mit Haltevorrichtung made by Schwiegerdaddy ...
Auch das Babe war standesgemäß und stilecht:
Oh baby, you're the only thing in this whole world that's pure and good and right and wherever you are and wherever you go there's always gonna be some light
Somit war es kein Problem Bastia auf Korsika zu erreichen und gleich nach U Furu bei Porto Vecchio durchzustarten. br>
U Furu ist ein FKK Campingplatz in einem Naturschutzgebiet und bietet ein wunderschönes Ambiente. Splitternackt in Felsen herumzuklettern war auch eine nicht zu verachtende Selbst - Erfahrung
Der erste Erkundungsritt führte uns nach Bonifacio ein romantisches Hafenstädtchen am Südzipfel von Korsika mit einem atemberaubenden Panorama, welches auf ausgewaschenen Klippen, wie auf einem Balkon thront. Aber davon später mehr.
Vorerst mal einen Vorgeschmack - bitte sehr:
Aber auch Porto Vecchio hat wunderschöne Plätze, wie zum Beispiel der Strand von St. Cyprien ..
Unser weiteres Erkunden der korsischen Süd und Westküste brachte uns auch zu weiteren bezaubernden Plätzen zu denen neben Bonifacio auch Sartene gehört:
Wie schön das ganze ist, sieht man auch am erstrahlen der Biker, wobei die kurvigen Strassen das ihre zum Rausch der Sinne beitragen.
Oh and my skin is raw but my soul is ripe and no one's gonna stop me now I'm gonna make my escape
Von Pertusato bei Bonifacio hat man den besten Panoramablick auf Bonifacio als überdimensionalen Balkon auf das Meer.
Aber auch das Hinterland lässt für uns "Asterix auf Korsika" in Real - 3D wiedererstehen.
Zurück in U Furu finden wir in Ergänzung zum Begriff des "naked bike" die lange ersehnte fleischwerdung des "naked biker"
Und hin und wieder muss man auch die Sau rauslassen ...
Ewig konnten wir leider nicht in Korsika bleiben und wollten auch noch das Abenteuer Sardinien bestehen. Also begaben wir uns in den Hafen von Bonifacio um uns nach Santa Teresa di Gallura bringen zu lassen.
Sardinien ist eine sehr mystisch anmutende Insel, auf welcher man jeden Augenblick über sogenannte "Feenhäuser" stoplert, Domus de Janas genannt. Diese Plätze sind zumeist von den Nuraghern erbaute Plätze und der erste eindrucksvolle derartige Ort ist der Roccia dell'elefante (Elefantenfelsen) bei Castelsardo, ein natürlich verwitterter Fels, der einem Elefanten frappierend ähnlich sieht.
Entlang der Nordküste Sardiniens, lassen wir Sassari hinter uns und erreichen schließlich unser Ziel: Alghero
Unsere Speedmaster bekommt dort Gesellschaft von einer Boneville.
oder das Nuragher - Dorf bei Palmavera, mit einem großen Versammlungsplatz. Das Eindrucksvollste Zeugnis Sardinischer Vorzeit und magisch - mythischer Kraft der Insel zeigt sich aber erst auf unserer Fahrt nach Bosa.
Schon die Hinfahrt über die Küstenstrasse ist ein bleibender Eindruck.
Aber bei Villanova Monteleone und dessen archeologischer Stätte Appiu
trifft einem wirklich eine Welle mystischer Kraft, alleine wenn man den Wald betritt, der zu den Gigantengräbern und Steinaltären führt.
Um zu unserer Fähre an's Festland zu gelangen, müssen wir wieder durch die ganze Insel Richtung Osten nach Olbia und auf dem Weg dorthin, der für Biker ebenfalls ein Zuckerl darstellt, machen wir unsere letzte mystische Sardinien - Station. In einem kleinen Hirtendorf namens Rebeccu bei Bonorva befindet sich ein Quellheiligtum, Su Lumarzu genannt. Da mussten wir natürlich hin und obwohl es gar nicht leicht zu finden war, haben wir es geschafft. Auch dieser Platz hat zweifelsohne - KRAFT
Einziger Negativpunkt der Reise war die selbstherrliche Moby-Lines - Fährgesellschaft, die in den meisten Belangen Kundenfeindlich agiert und uns, sowie eine Menge anderer Leute, in Olbia kommentarlos über eine Stunde lang auf die Fähre nach Piombino/Toskana warten lässt.
Dort machen wir uns durch die bezaubernden kurevnreichen Strassen auf den Weg nach nach San Gimignano. Zuvor gab es aber noch einen Zwischenstopp in Grossetto.
Ein unerwarteter Höhepunkt war aber unser spontaner Besuch in der Abtei San Galgano, die man ebenfalls als Kraftplatz bezeichnen kann und die, vor allem am Spätnachmittag/Abend eine große romantische Stimmung in die Toskana zaubert. Auch das Schwert im Stein, das an die Artussage erinnert ist ein eindrucksvolles Friedenssymbol, das uns innehalten lässt.
Und so verbringen wir noch einen letzten erhohlsamen Tag in San Gimignano.
But when the day is done and the sun goes down and the moonlight's shining through ..
Breakin' out of my body and flyin' away like a bat out of hell
Donnerstag, 17. März 2011
Die (hoffentlich?) letzten Kreuzritter
Die Konfessionsfreien
AG-ATHE
derStandard
Die Presse
ORF
Ob in Kindergärten Kreuze hängen, oder nicht halte ich persönlich ja für ziemlich uninteressant, aber die Pflicht sie aufzuhängen erscheint mir doch reichlich dubios.
Die höhnische Perfidie aber, mit der der VfGh diese Situation auch noch als Rechtens hinzubiegen versucht, erschüttert nach meinem Vertrauen in die Politik, auch noch mein Vertrauen in den Rechtsstaat und vor allem in den VfGh
Es standen jene Passagen des NÖ Kindergartengesetzes 2006, LGBl. 5060‐2 zur Begutachtung, welche u. a. das Anbringen des Kreuzes in den Gemeinschaftsräumen der Kindergärten betreffen:
In allen Gruppenräumen jener Kindergärten, an denen die Mehrzahl der Kindergartenkinder einem christlichen Religionsbekenntnis angehört, ist ein Kreuz anzubringen.
Nun hat der Verfassungsgerichtshof verschiedenes festgestellt, und welch abenteuerliche Spagate die beteiligten Richter ableisten mussten, um der Politik und dem Volksempfinden zu Diensten zu sein, grenzt bereits ans Kabarettistische.
Zum Beispiel:
Aus dem Gesetz selbst lässt sich nicht ableiten, dass das Kreuz in der Absicht angebracht werden sollte, die den Kindergarten besuchenden Kinder mit dessen Hilfe in eine bestimmte religiöse Richtung zu beeinflussen.
Also wäre es nach dieser Logik auch kein Problem gewesen, Buddhastatuen oder siebenarmige Leuchter oder Thangkas aufzuhängen oder –stellen ?
Vor allem die Prämisse für so ein Hängegebot, nämlich, die „Mehrzahl christlicher Kinder“, zeigt ja deutlich an, dass es sehr wohl darum geht „Mehrheit“ und damit auch „Macht“ zu demonstrieren. In Anbetracht der realen Position der katholischen Kirche und der rasanten Kirchenaustrittsraten eine ohnmächtige Machtdemonstration, aber trotz allem eine Solche. Und Macht beeinflusst ohne Zweifel.
Diese Wirkungsrichtung zeigen ja auch ganz deutlich die öffentlichen Reaktionen der berufenen Wertewächter:
Landeshauptman Erwin Pröll:
Nun steht fest „dass in Niederösterreich der christliche Glaube und die christlichen Grundwerte weiter hochgehalten werden“. Symbol dafür ist auch das Kreuz.
H.C. Strache:
… der mit seiner Partei ja ein besonders inniges Verhältnis zum VfGh hat ist auch voll des Lobes:
Man möge sich weiterhin dafür einsetzen "das Kreuz als Symbol unserer Tradition und damit eines Wertesystems, das Freiheit und Menschenwürde im Zentrum hat, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen". In diesem Sinne sei dem VfGH Respekt zu zollen, der das Symbol des Kreuzes offenbar als "verteidigenswert" erachte und angeblichen Entwicklungen, die damit im Zusammenhang stehenden historisch-kulturellen Errungenschaften in Frage stellen würden, eine Absage erteile.
Dafür, dass sich aus dem Gesetz so etwas nicht ableiten lässt, leiten aber doch offenbar fast alle Repräsentanten diverser Organisationen und Parteien genau dieses aus dem Gesetz ab.
… und auch einige Zeilen weiter schreiben die Beurteiler:
Das Kreuz ist ohne Zweifel zu einem Symbol der abendländischen Geistesgeschichte geworden. Darüber hinaus war es stets und ist es auch heute ein religiöses Symbol christlicher Kirchen. Das bedeutet vor dem verfassungsrechtlichen Hintergrund, vor dem die angefochtene gesetzliche Regelung insgesamt zu beurteilen ist, aber nicht, dass dem Gesetzgeber bei systematischer und verfassungskonformer Auslegung des Gesetzes eine – von der Zweitantragstellerin angenommene – staatliche Äußerung einer Präferenz für eine bestimmte Religion oder gar einer Glaubensüberzeugung zugesonnen werden könnte:
„Ein vollkommner Widerspruch bleibt gleich geheimnisvoll für Kluge wie für Toren“, bleibt da nur zu sagen.
Zum D’rübersteuen schiebt der VfGh auch noch die Begründung nach:
In einem staatskirchenrechtlichen System wie dem österreichischen, das vom Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche geprägt ist, scheidet eine Deutung des Symbols des Kreuzes dahingehend, dass es als Ausdruck eines Staatskirchentums verstanden werden kann, daher von vornherein aus.
Das ist ja sowas von offenbar ein sich selbst stützendes Argumentationssystem nach dem Motto, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“ , dass es schon weh tut.
Das Kreuz ist zwar … „ohne Zweifel zu einem Symbol der abendländischen Geistesgeschichte geworden. Darüber hinaus war es stets und ist es auch heute ein religiöses Symbol christlicher Kirchen.“ .. aber, da wir in Österreich den Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche haben, „scheidet eine Deutung des Symbols des Kreuzes dahingehend, dass es als Ausdruck eines Staatskirchentums verstanden werden kann, daher von vornherein aus.“.
Das ist einfach unglaublich und eine Beleidigung jeglichen logischen Zugangsversuches.
In Anbetracht dessen, was „unter dem Zeichen des Kreuzes“ alles schon geschehen ist - Das fängt bei Kreuz – zug an und hört bei Kreuz – weh (;-) ) nicht auf, würde ich persönlich als durchaus spirituell gearteter Mensch, mit deutlichen Wurzeln in dieser Kultur und jahrzehntelangem Besuch in katholischen Privatschulen, das Kreuz als Symbol des Stolzes der Prölls, Straches und Rosenkranzes nicht vermissen.
Im Gegenteil.
Die Kampfrhetorik dieser seltsamen Gesellen, die das Kreuz offenbar nur als Antithese zum Halbmond erblicken und die Hintergründen und Parteien entstammen, denen Moral, Menschlichkeit und humanitäre Wertetreue nicht ohne weiteres zugebilligt wird, macht mir eher Unbehagen und Übelkeit.
Solche Verfechter hat das Kreuz als mythisches Symbol, dass weit über die von uns veralltäglichte Bedeutung hinausgeht, nicht verdient.
In seiner jetzigen Form, als prangendes Siegessymbol einer durch Mißbrauch und Hexenverbrennungen assoziierten Kirche oder des Kulturkampfes illustrer Interessensrkämpfer, hat es in und über den Köpfen unserer Kinder wohl wirklich nichts verloren.
Vor allem aber, hat es meiner Meinung nach, nicht „per Gesetz“ verordnet zu werden.
Donnerstag, 24. Februar 2011
Neuer Workshoptermin für Basic - Workshop
Basic 1
Mittwoch, 24. November 2010
STOPBANQUE
Die Aktion trägt Namen wie Stopbanque oder bankrun2010 etc.
Im wesentlichen geht's darum, das derzeitige Ausbeutungssystem, dass ganze Länder bedroht, mit seinen eigenen Mitteln auszuhebeln.
Guckst du hier:
Bankrun2010
Revolution on Facebook
stopbanque.blogsport.de
Montag, 21. Juni 2010
Neuer Artikel zu Martin Buber in Lust auf Leben
Er beschäftigt sich mit dem Religionsphilosophen Martin Buber und seinen Gedanken zum "dialogischen Prinzip".
Hier gehts zum vollständigen Artikel:
Martin Buber und sein dialogisches Prinzip
Mittwoch, 2. Juni 2010
Des Bloggers 50iger
Nachdem im Jänner nicht wirklich ein Termin zu finden war, hat sich das Fest auf Ende Mai verschoben, und das war offenbar gut so.
Schon Vormittags fanden sich ettliche fitte Jungs ein um den Festtag mit einem ordentlichen Kick einzuleiten ...
... besonders überraschend für mich war, dass es schon hier ein sensationelles Backwerk für mich gab, was ich nicht erwartet hatte.
Danke nochmals allen Ballesterern für dieses Meisterwerk der Zuckerbäckerzunft:
(Den Cursor über einem Bild stehen lassen, um die große Version zu sehen)
Nachmittags und Abends ging's weiter
Also gemmas an ...
Miss Aerial Pole Austria Professional 2010 - Mona Arbinger
Ohne die Seele der Technik wäre das alles nicht möglich gewesen
Danke Daniel ... und Walpurga
Miss Aerial Pole Austria Professional 2010 - Mona Arbinger Late-Night Performance
Na und die Torte darf natürlich nicht fehlen
VIER STUNDEN hat die Gattin mit Hermi an diesem Teil gebastelt ..
Videos von den Performances
.. vor allem von der Top - Performance der Miss Aerial Pole Austria Professional 2010 - Mona Arbinger, folgen im nächsten Beitrag
Montag, 5. April 2010
Motorcycle Mania
50 Lenze musste ich anhäufen um wieder einer alten Leidenschaft zu frönen ...
Und so sieht sie aus :

Mal sehen, wie lange meine mittelalterlichen Knochen diesen Anforderungen entsprechen.
Hoffentlich noch weitere 50 Jahre
Erfahrungen und Erlebnisse und Fotos, vor allem mit dem standesgemäß dazu gehörenden "Babe" (Bettina)
folgen demnächst in diesem Blog ... (Wenn's die Zeit endlich wieder zulässt ...)
... in meiner Jugendzeit sahen die ja eher so aus
:
Greetz ....
Freitag, 2. April 2010
Kreative Radwerbung
LOL
Donnerstag, 28. Januar 2010
Neuigkeiten in der Kategorie Musik/Blues
Musik/Blues
Donnerstag, 21. Januar 2010
POLE DANCE - na und!?
Pole Dance ist ein weltweiter Trend, der bereits in Australien, England und auch Deutschland weit verbreitet ist. Bei uns in Österreich steckt Pole Dance noch in den Kinderschuhen, doch die Fan-Gemeinde wächst täglich
Gar eine österreichische Meisterschaft findet Ende Februar statt – zwar ist die Teilnehmerzahl nicht allzu groß, aber immerhin ![]()
„Pole Dance ist mein Hobby“
Wenn man diesen Satz von sich gibt, sollte man darauf gefasst sein, manch schiefe Blicke zu ernten. Pole Dance bringt die Allgemeinheit mit verrauchten Etablissements, spärlich bekleideten oder nackten Damen, die sich um eine Stange räkeln, in Verbindung. Ist auch so – na und?! Aber Pole Dance ist noch viel mehr!!!
Kraft – Flexibilität – Ästhetik - Eleganz
Der eingeschränkte Horizont dieser Menschen lässt es jedoch leider nicht zu 2 cm weiter zu denken. Ein/e Pole Dancer/in arbeitet in der Regel nicht nur mit Dance-Moves (welche natürlich Hüftwackeln, etc beinhalten), sondern auch mit Spins, Pole-Tricks, Headfirsts usw. Es ist nicht so einfach sein ganzes Körpergewicht an nur einem Bein mit dem Kopf nach unten hängend an einer vertikalen Stange zu halten, dabei noch entspannt zu wirken und elegant in die nächste Position zu wechseln ![]()
Keine Erdanziehnungskraft???
Und eigentlich ist es schier unglaublich, wenn man Frauen (auch Männern!!!) zusieht, die diese Kunst vollends beherrschen, wie leicht sie sich an einer Stange bewegen. Als gäbe es an der Stange einen Schalter, den sie umgelegt hätten um die Gravitationskräfte um diese Stange herum auszuschalten. Faszinierend!!!! Und darin besteht die Kunst: diese unglaublichen Dinge aussehen zu lassen, als könnte man nebenbei noch locker einen Kaffee trinken.
Training der Extra-Klasse
Pole Dance ist ein Training, dass ohne Zweifel den ganzen Körper einbezieht. Und als kleinen positiven Nebeneffekt gibt’s noch einen Push für das Selbstbewusstsein obendrauf! Ich habe es versucht, und bin nicht mehr davon losgekommen – es fesselt!
Ein Überblick
www.polearts.at

Freitag, 15. Januar 2010
Rundreise durch Frankreich - Station 3 - Chambord
Franz der I hat es 1519 zu bauen begonnen. Es ist ein riesiges Jagdschloss und hatte den Zweck die Macht und den Reichtum Frankreichs zu demonstrieren.
Gewohnt hat dort kaum je jemand. Alleine das Dach bot bei diversen Festen ganzen Scharen von Adeligen als Spielfläche. Es konnte aber soweit beeindrucken, dass es den Rivalen um die Macht in Europa, Kaiser Karl den V, 1539 zu der Aussage veranlasste: das Schloss sei der Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag
. Historisch bedeutsam wurde es noch 1552 durch den Vertrag von Chambord welcher mit Hilfe einiger deutscher Fürsten, eine Schwäche Karls des V ausnutzend Frankreich Metz, Toul, Verdun und Cambrai einbrachte.
Die Mitte des Schlosses wird dominiert von dem bis oben hin offenen Treppenhaus, mit seiner riesigen bis zum Dach durchlaufenden doppelläufigen Treppe bei der sich hinaufsteigende und herabsteigende Benutzer aus dem Wege gehen können.
Alles in allem war der Besuch von Chambord äußerst beeindruckend, in seiner Gigantomanie und der teilweise entmenschten Atmosphäre (obwohl unser Besuch wahrlich von einigen Menschen begleitet wurde
Wir waren also gespannt, was uns Blois zu bieten hat.
Freitag, 4. Dezember 2009
Ohnmächtige Wut
http://www.kurier.at/sport/fussball/1960302.php
http://www.kurier.at/interaktiv/kommentare/1960212.php
Man könnte sich die Frage stellen, warum sich Menschen, in größerer Zahl dazu genötigt sehen eine Art Selbstjustiz zu üben.
Meiner Meinung nach geht dies damit Hand in Hand, dass nicht ersichtlich wird, ob es für die Verletzung der Fan-Seele oder des betrogenen Fußballklubs (ökonomisch und sportlich) eine Reaktion der Ver-antwortlichen gibt. Eine Antwort, die zeigt, dass geschehenes Unrecht nicht stillschweigend, mit dem zufriedenen Lächeln der "Großen" im Niemandsland versinkt.
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/blatters_entschuldigung_1.4098939.html
Diese Arroganz, die auf der einen Seite ständig sich gegen den Videobeweis stemmt, aber keine Alternativen aufzeigt. (Weil dadurch das Schlupfloch, auch ohne Wettskandale, "die Richtigen" nach oben zu pfeifen zugestopft wäre ? - bewusst oder unbewusst ?), die sich empört wenn Leibchen vom Körper gerissen werden, in einer Zeit in der die Badehose schon längst bekannt ist; die auf der anderen Seite nach schreienden Ungerechtigkeiten, wie die durch die Pfeifenmännern bei z. b. fast allen Euroleague spielen der Austria oder Frankreich-Irland etc. kühl lächelnd zur Tagesordnung übergehen. Schwamm drüber, übermorgen ist die Aufregung vergessen.
Diese Art damit umzugehen, die "Moral" als Keule immer nur den Einen gegenüber aus dem Sack zu holen, schafft diese Ohnmachtsgefühle, die sich da und dort in bestimmten Situationen an der Oberfläche zeigen. Wo sind die offiziellen, von Medien transportierten Bewertungen von Schiedsrichterleistungen, mit einsehbaren, öffentlich bekannten Konsequenzen? Wo sind die öffentlichen Erklärungen und Entschuldigungen an die Adressen der Betrogenen? Wo sind die sichtbaren, öffentlich geführten Diskussionen, und Konsequenzen, die das ehrliche Bemühen um Regel - Gerechte Spielverläufe zeigen?
Zuerst sollten die Verantwortlichen ihre Ver-antwortung wahrnehmen, bevor sie sich künstlich über ein paar Platzstürmer empören. Um das zu klären gibt es sowieso die Polizei und die Gesetzgebung. Was den (Un-)Verantwortlichen sowieso nicht so behagt, da diese ja immer schon den Sport gerne im gesetzesfreien Raum gehabt hätten um ungehemmt schalten und walten zu können. Wo also liegt der Unterschied zwischen dem Selbstjustiz - Bedürfnis des Fußballadels und dem der West und Ost- Kurven ?
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Noch etwas Geduld
Aber, .... geschätzter Leser ...., die Dürre hat bald ein Ende und dann gibt es wieder Beiträge und Lesestoff ...
Liebe Grüße
Michael
LustaufLeben












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